Bernd Gottschalk und Franz Alt bei den Autobauern
Der Präsident des Verbandes der Automobilbauer, Professor Bernd Gottschalk, sagte: "Die Erreichung der Kyoto–Ziele bis 2008 wird an den deutschen Autobauern nicht scheitern."
Zuvor jedoch hatte der Fernsehjournalist Franz Alt der Autobranche vorgeworfen "nicht nur viel zu große und spritfressende Autos zu bauen, sondern auch den Dieselrußfilter und das Hybridauto verschlafen zu haben. Ihre Branche ist so nicht zukunftsfähig."
Professor Gottschalk bewertete seine Branche erwartungsgemäß anders. Die deutschen Autohersteller könnten "stolz" sein, auf die Umweltfortschritte der letzten 20 Jahre. Er pries vor allem "neue Fahrzeuge, die heute im Durchschnitt ein bis zwei Liter weniger Benzin als noch vor 10 Jahren" bräuchten. Franz Alt beharrte darauf, dass technisch viel mehr möglich sei. VW habe leider das Drei–Liter–Auto Lupo ausgerechnet in Zeiten steigender Spritpreise nicht weiter produziert und die Entwicklung des Ein–Liter–Auto eingestellt. "Die japanischen Autobauer werden deshalb lange vor den Deutschen das erste Null– Emissions–Auto auf den Markt bringen."
Zum Hybridauto meinte der Auto–Präsident: "Hybridautos machen erst 0,05 Prozent des gesamten Automarktes aus." Zum Dieselrußfilter merkte er an, dass 84 Prozent aller in Deutschland verkauften Autos mit Dieselrußfilter deutsche Marken seien.
Einig waren sich die Kontrahenten bei LuK in der Bewertung von Biokraftstoffen. "Schon in wenigen Jahren können wir 10 Prozent des Treibstoffes aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen", meinte Franz Alt und verwies auf Brasilien, wo bereits über 50 Prozent und auf Kuba, wo über 30 Prozent des Kraftstoffs auf dem Acker wächst." Gottschalk und Alt forderten auch gemeinsam eine Übergangszeit Steuerfreiheit für Biokraftstoffe.
Zuvor jedoch hatte der Fernsehjournalist Franz Alt der Autobranche vorgeworfen "nicht nur viel zu große und spritfressende Autos zu bauen, sondern auch den Dieselrußfilter und das Hybridauto verschlafen zu haben. Ihre Branche ist so nicht zukunftsfähig."
Professor Gottschalk bewertete seine Branche erwartungsgemäß anders. Die deutschen Autohersteller könnten "stolz" sein, auf die Umweltfortschritte der letzten 20 Jahre. Er pries vor allem "neue Fahrzeuge, die heute im Durchschnitt ein bis zwei Liter weniger Benzin als noch vor 10 Jahren" bräuchten. Franz Alt beharrte darauf, dass technisch viel mehr möglich sei. VW habe leider das Drei–Liter–Auto Lupo ausgerechnet in Zeiten steigender Spritpreise nicht weiter produziert und die Entwicklung des Ein–Liter–Auto eingestellt. "Die japanischen Autobauer werden deshalb lange vor den Deutschen das erste Null– Emissions–Auto auf den Markt bringen."
Zum Hybridauto meinte der Auto–Präsident: "Hybridautos machen erst 0,05 Prozent des gesamten Automarktes aus." Zum Dieselrußfilter merkte er an, dass 84 Prozent aller in Deutschland verkauften Autos mit Dieselrußfilter deutsche Marken seien.
Einig waren sich die Kontrahenten bei LuK in der Bewertung von Biokraftstoffen. "Schon in wenigen Jahren können wir 10 Prozent des Treibstoffes aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen", meinte Franz Alt und verwies auf Brasilien, wo bereits über 50 Prozent und auf Kuba, wo über 30 Prozent des Kraftstoffs auf dem Acker wächst." Gottschalk und Alt forderten auch gemeinsam eine Übergangszeit Steuerfreiheit für Biokraftstoffe.