Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Bernd Gottschalk und Franz Alt bei den Autobauern

10.05.2006

Auf dem 8. Kolloquium des Autozulieferers LuK in Baden Baden stießen zwei politische Positionen aufeinander, die für 600 Besucher spannungsreich waren

Der Präsident des Verbandes der Automobilbauer, Professor Bernd Gottschalk, sagte: "Die Erreichung der Kyoto–Ziele bis 2008 wird an den deutschen Autobauern nicht scheitern."
Zuvor jedoch hatte der Fernsehjournalist Franz Alt der Autobranche vorgeworfen "nicht nur viel zu große und spritfressende Autos zu bauen, sondern auch den Dieselrußfilter und das Hybridauto verschlafen zu haben. Ihre Branche ist so nicht zukunftsfähig."
Professor Gottschalk bewertete seine Branche erwartungsgemäß anders. Die deutschen Autohersteller könnten "stolz" sein, auf die Umweltfortschritte der letzten 20 Jahre. Er pries vor allem "neue Fahrzeuge, die heute im Durchschnitt ein bis zwei Liter weniger Benzin als noch vor 10 Jahren" bräuchten. Franz Alt beharrte darauf, dass technisch viel mehr möglich sei. VW habe leider das Drei–Liter–Auto Lupo ausgerechnet in Zeiten steigender Spritpreise nicht weiter produziert und die Entwicklung des Ein–Liter–Auto eingestellt. "Die japanischen Autobauer werden deshalb lange vor den Deutschen das erste Null– Emissions–Auto auf den Markt bringen."
Zum Hybridauto meinte der Auto–Präsident: "Hybridautos machen erst 0,05 Prozent des gesamten Automarktes aus." Zum Dieselrußfilter merkte er an, dass 84 Prozent aller in Deutschland verkauften Autos mit Dieselrußfilter deutsche Marken seien.
Einig waren sich die Kontrahenten bei LuK in der Bewertung von Biokraftstoffen. "Schon in wenigen Jahren können wir 10 Prozent des Treibstoffes aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen", meinte Franz Alt und verwies auf Brasilien, wo bereits über 50 Prozent und auf Kuba, wo über 30 Prozent des Kraftstoffs auf dem Acker wächst." Gottschalk und Alt forderten auch gemeinsam eine Übergangszeit Steuerfreiheit für Biokraftstoffe.

Verwandte Artikel

  • Hitze gefährdet die Trinkwasserversorgung
  • Der politische Papst
  • Nie wieder zurück in die alte Energiewirtschaft!
  • Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus
  • Energiewende als Job-Motor
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
10.05.2006 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Schnellfahrer verursachten fünf Mal so viele Todesopfer wie Alkolenker!

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

EUROENERGIE AG steigt in den Biodieselmarkt ein

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 10. September 2026, 70.099 Artikel Online

Weitere Themen

  • Europa: 22% Elektroauto-Anteil am Markt und im Betrieb billiger als Benziner
  • Mehr Kinder gehen zu Fuß zur Schule
  • 936 Kilometer ohne Ladestopp: Reichweitenrekord für siebensitzige Elektro-SUV mit dem Škoda Peaq
  • Niederösterreich bekommt neue Akkuzüge: Mehr Komfort für Kamptal- und Erlauftalbahn
  • Autonomes Fahren erreicht London: Wayve und Uber starten Robotaxi-Fahrten in Großbritannien
  • E-Auto-Laden: ÖAMTC fordert Ende des Roaming-Tarifdschungels
  • Polestar 4 SUV: Mehr Platz, 630 Kilometer Reichweite und 544 PS
  • Deutsche Autoindustrie verschläft das Elektroauto: „Management-Arroganz treibt Niedergang“
  • Frankreich: Elektroautos erreichen im August 38 Prozent der Neuzulassungen
  • SPAR: E-Lkw sind bereit - jetzt muss das Stromnetz nachziehen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.830 Artikel | Seite 1 von 1.183

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at