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Bedarf nach höherer Luftqualität

19.05.2005

Seit den ersten Studien in den 70er Jahren hat sich die Luftqualität in den westlichen Industrieländern zwar gebessert, dennoch sind schädliche Auswirkungen immer noch nachweisbar

Die „ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt„ weisen seit nunmehr zehn Jahren unermüdlich darauf hin, dass Feinstaub ein besonders empfindlicher Parameter für die Gesundheitsauswirkungen der Luftverschmutzung und die Belastung immer noch zu hoch ist. Bedauerlicherweise zeigt sich in der letzten Zeit kein eindeutig fallender Trend. Im Gegenteil zeichnet sich in manchen Gebieten Österreichs sogar ein Anstieg der Belastung ab.

Einhaltung der Grenzwerte zu wenig

Selbst unterhalb der aktuellen Grenzwerte sind schädliche Effekte (Zunahme der täglichen Todesfälle an Herz– und an Lungenerkrankungen, der Krankenhauseinweisungen, Zunahme an Atemwegssymptomen und Herzrhythmusstörungen, Medikamentenbedarf) nachweisbar, so dass aus ärztlicher Sicht die Einhaltung der Grenzwerte nicht ausreicht.
Die Gesetzgebung sieht für Feinstaub einen Grenzwert für den Tagesmittelwert (mit einer zulässigen Anzahl an Überschreitungen pro Jahr) und einen Jahresmittelwert vor. Dabei zeigt sich, dass der Grenzwert für den Tagesmittelwert viel schwerer einzuhalten und daher der strengere Grenzwert ist. Aus ärztlicher Sicht muss jedoch betont werden, dass kurzfristige Effekte (Spitzenwerte an einzelnen Tagen) tendenziell eher zu vorübergehenden Gesundheitsschäden führen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit gefragt

Ein ausgewogenes Maßnahmenpaket, das kurzfristige Maßnahmen und langfristige Strategien vorsieht, ist erforderlich. Dabei ist jenen Maßnahmen Vorzug zu geben, die gleichzeitig auch andere günstige Effekte mit sich bringen wie Lärmreduktion, Erhöhung der Verkehrssicherheit, Hebung der Lebensqualität, Verbesserung der Infrastruktur, Schaffung von Arbeitsplätzen, Einsparung von Treibhausgasen.
Zu solchen Maßnahmen müssen alle Ebenen (Kommission, Bundesregierung, Länder und Gemeinden) beitragen, damit sie zum Erfolg führen. Die „ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt„ sind gerne bereit, diese – vor allem im Wege der Bewusstseinsbildung – auch zu unterstützen.
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19.05.2005 | Autor*in: stevanov
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