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Bawag soll größte Sozial–Ökologische Bank Europas werden

12.04.2006

Attac, Greenpeace und ksoe fordern Alternative zum Bawag–Verkauf

In einem offenen Brief an Eigentümer und Vorstand der Bawag fordern Attac, Greenpeace und die Katholische Sozialakademie Österreich (ksoe), den Verkauf der Gewerkschaftsbank zu stoppen und die Bawag zur größten sozial–ökologischen Bank Europas umzubauen. Die Bawag solle sich zu einer Bank für ethische und ökologische Geldanlagen modernisieren. Damit könnte sie dem gesellschaftspolitischen Auftrag einer Gewerkschaftsbank treu bleiben und gleichzeitig im Eigentum der ArbeiterInnenbewegung bleiben. Der Abverkauf der Bawag an Finanzinvestoren wäre aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen die falsche Schlussfolgerung aus der aktuellen Krise.
Diese historische Neupositionierung der Gewerkschaftsbank böte eine dreifache Chance:

1) Glaubwürdigkeit:

Der ÖGB könnte durch einen solchen mutigen Schritt in die Offensive gehen und ein großes Stück Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Eine Gewerkschaft, die ihre wirtschaftliche Macht in den Dienst einer sozialen und ökologischen Umgestaltung stellt, gewinnt auch bei der Gestaltung wirtschaftspolitischer und gesetzlicher Spielregeln an Kompetenz und Integrität.

2) Wirtschaftliche Möglichkeiten:

Die Neupositionierung als sozial–ökologische Bank bietet die Chance, eine wirtschaftlich interessante Stellung am österreichischen Bankenmarkt einzunehmen. Sozial und ökologisch verantwortliches Wirtschaften ist längst keine Nische mehr, sondern ein boomender Wirtschaftszweig mit einem stark wachsenden Markt. In vielen Ländern existieren bereits solche Banken, die erfolgreich wirtschaften. Auch zeigt der wachsende Markt für sozial und ökologisch verantwortliche Produkte die Möglichkeiten eines solchen Konzeptes.

3) Modell für Europa:

Die Bawag könnte die größte sozial–ökologische Bank Europas werden. Ein solches Projekt würde auf großes Interesse weit über Österreich hinaus stoßen und könnte zum Modell für Europa werden.
Die unterzeichnenden Organisationen Attac, Greenpeace und ksoe sind überzeugt, dass der sozial–ökologischen Neuausrichtung der Bawag eine breite öffentliche Unterstützung sicher wäre. Sie sind auch bereit, diese mit zu fördern.
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12.04.2006 | Autor*in: holler
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