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Baustart für 25-MW-Solarkraftwerk auf Mauritius: Impuls für Energiewende im Indischen Ozean

21.03.2026

Die Jiang Nan Construction Engineering Group hat mit dem Bau eines großflächigen Photovoltaikkraftwerks im Nordosten von Mauritius begonnen.

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Die Baustellenvorbereitung ist bereits erfolgreich abgeschlossen. © Jiang Nan Construction Engineering Group

Amaury/Mauritius – Das Projekt mit einer Leistung von 25 Megawatt gilt als wichtiger Schritt für die Energiewende des Inselstaates und soll die nachhaltige Entwicklung der Region maßgeblich vorantreiben.

Als EPC-Generalunternehmer verantwortet  die Jiang Nan Construction Engineering Group die gesamte Umsetzung – von der Planung über die Beschaffung bis hin zu Bau und Inbetriebnahme. Die 2015 gegründete und in Singapur ansässige Jiang Nan Construction Engineering Group ist ein weltweit führender Generalunternehmer (EPC) mit Spezialisierung auf erneuerbare Energien.  Standort des Projekts ist Amaury im Distrikt Rivière du Rempart. Auf einer Fläche von rund 320.000 Quadratmetern entstehen zwei voneinander unabhängige Solarparks mit jeweils 12,5 Megawatt Leistung, die separat ans Stromnetz angeschlossen werden.

Der offizielle Baustart erfolgte am 23. Februar 2026, die Bauzeit ist mit acht Monaten angesetzt. Die Fertigstellung sowie die vollständige Netzanbindung werden bis Ende des Jahres erwartet.

Auftraggeber des Projekts ist FMD Solar Co., Ltd. Das Kraftwerk ist Teil eines nationalen Programms zur Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen der Initiative für eine klimaneutrale Industrie. Ziel ist es, die Energieversorgung des Landes stärker auf nachhaltige Quellen auszurichten und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.

Nach aktuellen Prognosen wird die Anlage bereits im ersten Betriebsjahr rund 49,8 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Langfristig soll sie  eine stabile und kontinuierliche Versorgung mit sauberer Energie sicherstellen.

Mit dem Ausbau der Solarenergie setzt Mauritius ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz und positioniert sich zunehmend als Vorreiter für nachhaltige Energieprojekte in der Region.

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21.03.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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