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Batteriespeicher als Fundament der Energiewende: Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria unter neuem Namen

11.08.2026

Speicheroffensive für zwei Drittel der Mitglieder zentraler Auftrag an Politik

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© PV&B Austria

Wien  - Vor dreißig Jahren wurde der Bundesverband Photovoltaic Austria als Interessenvertretung der PV-Branche ins Leben gerufen. Bereits seit 2010 setzt er sich in seiner Arbeit aktiv und selbstredend für die Entwicklung der Stromspeicherung zu einem integralen Bestandteil der österreichischen Energieversorgung sowie dem optimalen Zusammenspiel der beiden Technologien ein. Seitdem haben sich die Branche, die technologischen sowie politischen Rahmenbedingungen, aber auch die öffentliche Wahrnehmung von Solarstrom umfassend weiterentwickelt. Erst kürzlich erweiterte der Verband seinen Vorstand. Nun wird auch der Verbandsname das nächste Kapitel in der Energiewende widerspiegeln.
 

Mit seinen über 470 Mitgliedern ist der Bundesverband heute das zentrale Kompetenzzentrum und der wichtigste Ansprechpartner für Photovoltaik (PV) und Batteriespeicher in Österreich. „Das Zusammenspiel von PV und Batterie ist die Zukunft der Energieversorgung. Mit dem neuen Namen Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) fügen wir nicht einfach ein paar Buchstaben hinzu. Wir geben unserer Arbeit im Batteriespeicherbereich die Gewichtung, die es für den zukünftigen Ausbau der Erneuerbaren braucht“, erklärt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV&B Austria.
 

Stromspeicherung seit Jahren im Fokus des Bundesverbands

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Stromspeicherung ist seit jeher ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit. Bereits 2010 richtete PV&B Austria die erste Speichertagung unter dem Motto „Sonnenstrom auf Vorrat“ aus und bewies damit seine Weitsicht. Und auch frühe Aussagen von Hans Kronberger, dem ehemaligen Präsident des Verbands, wonach Photovoltaik und Energiespeicherung „eineiige Zwillinge“ seien, die untrennbar miteinander verbunden sind, waren wegweisend. Die Symbiose wurde schließlich 2016 auch im Verbandslogo verankert. Die erst kürzlich vorgenommene Erweiterung des Vorstands um Raphaela Hein und Herbert Ruppitsch als Expert*innen im Bereich Stromspeicher verdeutlicht die Relevanz dieser Entwicklung zusätzlich. Was nun folgt, ist der nächste logische Schritt: Der Name wächst mit.
 

Zwei Drittel der Mitglieder sehen Batteriespeicher als wichtiges Zukunftsthema

Die aktuelle Mitgliederbefragung unterstreicht einmal mehr die Rolle des Batteriespeicherausbaus für die Versorgungssicherheit Österreichs: Rund zwei Drittel der Befragten nennen die ausständige Speicheroffensive als zentralen Auftrag an die Politik. Knapp 75 Prozent der Befragten sehen zudem Speicher als einen der wichtigsten Arbeitsbereiche in der zukünftigen Verbandsarbeit.
 

„Wir können PV und Batteriespeicher nicht getrennt voneinander behandeln, weder in der Branche noch was die rechtlichen Rahmenbedingungen anbelangt. Das wissen auch unsere Mitglieder. Als Verband gehen wir diesen Weg bereits seit über fünfzehn Jahren. Für uns war es daher ein logischer Schritt, unsere Arbeit im Bereich Stromspeicherung auch im Verbandsnamen hervorzuheben“, ergänzt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria.

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