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 Austrocknende Lobau ist Warnsignal der Klimakrise   

22.07.2026

Grüne: Umweltminister sollte rasch alle Verantwortlichen an einen Tisch bringen - Lobau braucht jetzt Wasser, Renaturierung und ausreichende Finanzierung

Lobau Autobahn 3.jpg
© Photo: Rettet-die-Lobau, Hertenberger
Wien - Die dramatische Austrocknung der Unteren Lobau ist ein Alarmsignal. Sterbende Fische, Muscheln und andere geschützte Tierarten zeigen, dass sich die Situation weiter zuspitzt. Für den Umweltsprecher der Grünen, Lukas Hammer, ist klar: „Es herrscht Gefahr in Verzug. Die Untere Lobau trocknet seit Jahren aus – und der Umweltminister greift nicht ein. Wenn wir nicht rasch handeln, verlieren wir eines der wertvollsten Naturgebiete Österreichs und ein unverzichtbares Erholungsgebiet für unzählige Wiener:innen. Umweltminister Norbert Totschnig ist jetzt gefordert, alle Verantwortlichen rasch an einen Tisch zu bringen und dafür zu sorgen, dass wieder ausreichend Wasser in die Lobau gelangt und ihr Schutz oberste Priorität erhält.“

„Jetzt braucht es eine rasche Wasserzufuhr für die Untere Lobau, Renaturierungsmaßnahmen mit höchster Priorität und eine ausreichende Finanzierung dafür. Der Schutz unserer Natur gehört zu den zentralen Aufgaben des Umweltministers. Gerade in immer heißer werdenden Sommern hat die Lobau für viele Menschen einen unschätzbaren Wert als Erholungsraum und Rückzugsort. Der Umweltminister darf nicht untätig bleiben, während eines der bedeutendsten Auengebiete Österreichs austrocknet“, betont Hammer.

Auch Tina Wirnsberger, Umweltsprecherin der Wiener Grünen, fordert entschlossenes Handeln: „Die Lobau stirbt vor unseren Augen – und die Wiener Stadtregierung wartet weiter zu. Während Gewässer austrocknen und geschützte Arten ihren Lebensraum verlieren, verstreicht wertvolle Zeit. Diese Untätigkeit können wir uns nicht länger leisten.“
 

„Die Auswirkungen der Klimakrise treffen auch die Lobau mit voller Wucht. Jetzt geht es darum, ein einzigartiges Ökosystem zu retten, bevor der Schaden unumkehrbar wird. Stadt Wien und Bundesregierung stehen gleichermaßen in der Verantwortung, endlich gemeinsam zu handeln – jeder weitere verlorene Sommer verschärft die Situation“, so Wirnsberger.
 

„Die Lobau ist ein einzigartiger Lebensraum und Teil unseres Naturerbes. Sie sterben zu lassen, wäre ein umweltpolitisches Armutszeugnis für die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene“, so Hammer und verweist auf  eine Petition der Grünen zu akutem Hitzeschutz für ale und mutigem Klimaschutz. 

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