Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

"Ausgabenbremse" würde Lasten der Krise auf die Mehrheit der Menschen abwälzen

22.08.2021

Lastenausgleich von den Reichsten bringt 75 bis 85 Milliarden Euro für dringend benötigte Investitionen

© Emilian Robert Vicol aud pixabay
© Emilian Robert Vicol aud pixabay
Für Attac ist die aktuelle Debatte um eine verfassungsrechtliche „Ausgabenbremse“, ein interessengeleitetes Ablenkungsmanöver. „Die Agenda Austria verfolgt die Agenda der Reichsten. Sie will die Corona-Krise nutzen, um Pensionskürzungen, Sozialabbau und damit auch weitere Privatisierungen in der Verfassung zu verankern. Das würde auch den demokratischen Handlungsspielraum beschneiden. Das verwundert nicht, schließlich wird sie von Millionär*innen und Konzernen finanziert und versucht die Lasten der Krise auf die Mehrheit der Menschen abzuwälzen“, erklärt der Ökonom Mario Taschwer von Attac Österreich.
„Das Geld ist da“
Ausgabenkürzungen sind für Attac in der aktuellen Situation nicht nur volkswirtschaftlich und sozial desaströs, sondern auch unnötig. „Das Geld für die Bewältigung der Corona-Krise und die dringend nötigen Investitionen in Klimaschutz, in bessere Pflege, Gesundheit und Armutssicherung ist da. Das reichste Prozent in Österreich besitzt rund 40 Prozent des gesamten privaten Vermögens. Mehr als 40 Personen und Familien in Österreich besitzen je über 1 Milliarde Euro. Sie sind ist während der Krise noch reicher geworden und haben sich damit einen Großteil des Wohlstands angeeignet, den wir alle gemeinsam erarbeiten“, erklärt Taschwer.
Attac fordert daher einen Corona-Lastenausgleich von Reichsten, mit dem rund 75 bis 85 Milliarden Euro eingenommen werden können. Vermögen ab 5 Millionen Euro soll dabei mit 10 Prozent, Vermögen ab 100 Millionen Euro mit 30 Prozent und Vermögen ab einer Milliarde Euro je einmalig mit 60 Prozent einen Beitrag leisten. Betreffen würde der Lastenausgleich etwa die 10.000 Reichsten in Österreich.
Der Corona-Lastenausgleich wird von zahlreichen Ökonom*innen und Prominenten sowie von mehr als 15.000 Menschen in Österreich unterstützt.
  • Drucken
  • Empfehlen
22.08.2021 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Klimabilanz: Entschlossene Klimapolitik gefordert – klarer Handlungsauftrag an Bundesregierung und Energiekonzerne

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Baumschläfer, wo bist du?

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 14. Mai 2026, 69.067 Artikel Online

Weitere Themen

  • Brücken bauen für den Klimaschutz: Niederösterreichische und tschechische Schüler:innen präsentieren Projekte bei Clim-E-Do!
  • Naturschutz braucht verlässliche Finanzierung!
  • Studie warnt vor Rohstoff-Abhängigkeit: Kreislaufwirtschaft soll Europas Wirtschaft absichern
  • Tag des Ostsee-Schweinswals: BUND fordert Schutzgebiete ohne Stellnetzfischerei
  • GreenTech Monitor 2026: Startups schaffen Resilienz im deutschen Energiesektor – doch jährlich fehlen 500 Mio. Euro
  • Abholzung senkt Amazonas Stabilität: Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich
  • Bericht: Fossile Energien treiben Globalen Süden in die Schuldenfalle
  • Gemeinsam zur Innenhof-Oase: Stadt Wien unterstützt Entsiegelungs- und Begrünungsprojekte
  • „Team Kreislaufwirtschaft“ zündet Turbo in Regionen
  • 24 Stunden im Einsatz für den Vogelschutz
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.311 Artikel | Seite 1 von 1.532

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Emilian Robert Vicol aud pixabay

© Emilian Robert Vicol aud pixabay