Aus von Spritpreisbremse: Österreich braucht rasch eine Spritverbrauchsbremse!
Wien - Die Verhandlungen der Regierung über eine Fortsetzung der Spritpreisbremse sind gescheitert. Angesichts drohender Lieferengpässe fordert die Mobilitätsorganisation VCÖ die rasche Umsetzung von Maßnahmen, die den Spritverbrauch reduzieren. Eine Reduktion des Verbrauchs von sieben auf sechs Liter Diesel wirkt so, als würde der Spritpreis von 1,95 auf 1,67 Euro sinken, eine Reduktion auf fünf Liter wie eine Reduktion des Dieselpreises von 1,95 auf 1,39 Euro.
"Der Spritpreis ist der eine Faktor, der auf die Spritkosten Einfluss hat. Einen mindestens gleich großen und nachhaltigeren Einfluss hat aber der Spritverbrauch", macht VCÖ-Experte Michael Schwendinger aufmerksam. Eine Reduktion des Verbrauchs von sieben auf sechs Liter Diesel wirkt so, als würde der Spritpreis von 1,95 auf 1,67 Euro sinken, eine Reduktion auf fünf Liter wie eine Reduktion des Dieselpreises von 1,95 auf 1,39 Euro, verdeutlicht der VCÖ.
Angesichts drohender Lieferengpässe ist die Politik gefordert, Maßnahmen zur Reduktion des Verbrauchs zu setzen. Österreich ist bei Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion säumig. Es gibt nach wie vor keine Bewusstseinskampagne für spritsparendes Fahren, kein temporär niedrigeres Tempolimit, keine Initiative, damit Unternehmen ihre Beschäftigten mit Öffi-Jobtickets, Leasingrädern oder mehr Homeoffice unterstützen. Einzig die Klimaticket-Kennenlern-Aktion setzt im Mai und Juni einen Anreiz, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
"Bei knappem Angebot ist mit einer Verringerung der Nachfrage gegenzusteuern, um Preisanstiege abzufedern. Je früher wir mit dem Sparen beginnen, umso besser für die Versorgungssicherheit und für die Geldbörse", stellt Schwendinger fest. Eine Verringerung der Erdölabhängigkeit des Verkehrs ist ein politisches Gebot der Stunde, um Österreich unabhängiger von extremen Preisanstiegen am Rohölmarkt zu machen.
"Der Spritpreis ist der eine Faktor, der auf die Spritkosten Einfluss hat. Einen mindestens gleich großen und nachhaltigeren Einfluss hat aber der Spritverbrauch", macht VCÖ-Experte Michael Schwendinger aufmerksam. Eine Reduktion des Verbrauchs von sieben auf sechs Liter Diesel wirkt so, als würde der Spritpreis von 1,95 auf 1,67 Euro sinken, eine Reduktion auf fünf Liter wie eine Reduktion des Dieselpreises von 1,95 auf 1,39 Euro, verdeutlicht der VCÖ.
Angesichts drohender Lieferengpässe ist die Politik gefordert, Maßnahmen zur Reduktion des Verbrauchs zu setzen. Österreich ist bei Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion säumig. Es gibt nach wie vor keine Bewusstseinskampagne für spritsparendes Fahren, kein temporär niedrigeres Tempolimit, keine Initiative, damit Unternehmen ihre Beschäftigten mit Öffi-Jobtickets, Leasingrädern oder mehr Homeoffice unterstützen. Einzig die Klimaticket-Kennenlern-Aktion setzt im Mai und Juni einen Anreiz, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
"Bei knappem Angebot ist mit einer Verringerung der Nachfrage gegenzusteuern, um Preisanstiege abzufedern. Je früher wir mit dem Sparen beginnen, umso besser für die Versorgungssicherheit und für die Geldbörse", stellt Schwendinger fest. Eine Verringerung der Erdölabhängigkeit des Verkehrs ist ein politisches Gebot der Stunde, um Österreich unabhängiger von extremen Preisanstiegen am Rohölmarkt zu machen.