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Auftakt für Einwendungen gegen Zwischenlager Temelin

24.09.2004

Einwendungen jetzt auch per Internet möglich!

ja © www.antiatom.info
ja © www.antiatom.info
Seit heute 14:00 Uhr ist es möglich, über die Homepage www.atomstopp.at nicht nur elektronisch eine Stimme gegen das geplante Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in Temelin abzugeben, sondern auch Unterschriftenlisten mit einem vom Anti–Atom–Beauftragten des Landes OÖ vorbereiteten Einwendungstext auszudrucken und selber Unterschriften zu sammeln.
Alle, die ein Zeichen gegen den atomaren Wahnsinn setzen wollen, sind aufgerufen, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen: Einzelpersonen ebenso wie Vereine, Institutionen, Organisationen, Körperschaften, Gemeinden, Schulen!
Mathilde Halla, Obfrau von ATOMSTOPP – Plattform gegen Atomgefahr: „Wir vertrauen auf die Unterstützung von AtomgegnerInnen aus ganz Österreich und werden unsere Kontakte zu den Anti–Atom–Initiativen in Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und Wien nutzen, aber ebenso jetzt schon mit uns vernetzte Gruppen ansprechen und anregen, Einwendungen zu machen. Der Kreis der Einwender wird bewusst breit angelegt. Die Nutzung der Atomenergie hat keine Zukunft – das jetzt geplante Zwischenlager wird möglicherweise auch nach dem Jahr 2065 in Betrieb sein und irgendwann zu einem Endlager umfunktioniert werden. Es geht um die Verantwortung für die Zukunft! Es geht um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder!„

Einwendung per Internet abzugeben

„Das Zwischenlager in Temelin betrifft uns alle. Daher bieten wir auch die Möglichkeit unter www.atomstopp.at die Einwendung per Internet abzugeben. Jeder Bürger in Österreich kann sich rund um die Uhr eintragen.", so Konsulent Josef Neumüller vom Aktionskomitee Stop Temelin.
Christine Wurm, Sonne+Freiheit: „Atomenergie ist ein ökologisches Dilemma. Niemand kann sagen wie Tiere und Pflanzen auf langfristige künstliche Radioaktivität reagieren. Wir setzen mit unserer Unterschrift ein Zeichen gegen die Zerstörung der Natur!„
Irene Winkler von den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr: „Das geplante Zwischenlager bedeutet faktisch eine Erweiterung der atomaren Anlage – somit steigt auch das Gefahrenpotential. Der gefährliche atomare Müll wird außerdem als bedrohliches Erbe für die kommenden Generationen hinterlassen.„
Manfred Doppler, vom Österreichisch–tschechischen Anti Atom Komitee (ÖTAAK): „Die grenzüberschreitende UVP zum Zwischenlager gibt uns auch eine weitere Chance im Kampf gegen das AKW Temelin. Gerade durch die Diskussion über die Problematik der Lagerung der Atomabfälle wird die Bevölkerung zunehmend sensibler – und die Stimmung gegen die Nutzung der Atomenergie wird weiter zunehmen.„
Die Einwendungsfrist gegen das geplante Zwischenlager endet
am 13. Oktober 2004.

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24.09.2004 | Autor*in: litschauer
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