Auf neue Regierung warten viele ungelöste Verkehrsprobleme!
Wien – Stillstand kennzeichnete Österreichs Verkehrspolitik im Jahr 2006, so die Bilanz des VCÖ. Auf die neue Regierung warten dringend zu lösende Verkehrsprobleme, wie die zukünftige Finanzierung der Infrastruktur. Als größten Erfolg des Jahres 2006 sieht der VCÖ die Unterzeichnung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention durch die EU. Der VCÖ fordert von der nächsten Regierung eine Ausweitung der Lkw–Maut, mehr Bus und Bahn sowie eine Klimaschutz–Offensive.
„2006 war in Österreichs Verkehrspolitik ein Jahr des Stillstands. Anstatt die großen Verkehrsprobleme anzugehen, verpuffte die Energie in Tempo 160 Tests„, zieht VCÖ–Experte DI Martin Blum Bilanz. Auf die neue Regierung warten zahlreiche ungelöste Verkehrsprobleme:
1. Die Finanzierung der Infrastruktur von Schiene und Straße ist gefährdet. „Zu hohe Ausgaben und zu geringe Einnahmen haben einen riesigen Schuldenberg entstehen lassen. Die nächste Regierung sollte als erstes alle Bauvorhaben auf ihre Notwendigkeit und auf mögliche Alternativen überprüfen lassen, am besten vom Rechnungshof„, betont VCÖ–Experte Blum. Mit jeder neuen Autobahn steigt die Höhe einer künftigen Pkw–Maut. Der VCÖ fordert die Ausdehnung der Lkw–Maut auf die Landesstraßen. Die Einnahmen sollen auch für die Anbindung von Betrieben an die Schiene verwendet werden. „Betriebe, die den Gütertransport auf die Schiene verlagern, müssen stärker unterstützt werden„, so VCÖ–Experte Blum.
2. Erdölabhängigkeit: Während Schweden bereits daran arbeitet, den Ölverbrauch des Verkehrs bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu verringern, fehlen in Österreich diese Schritte. Der VCÖ weist darauf hin, dass heuer in den ersten neun Monaten in Österreich 2,1 Milliarden Liter Benzin und 5,6 Milliarden Liter Diesel getankt wurden. Eine VCÖ–Analyse zeigt, dass Diesel heuer in Summe um 6,4 Prozent mehr kostete als im Vorjahr, Benzin um 5,6 Prozent mehr. „Die massive Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl kommt Österreichs Haushalten und der Wirtschaft teuer. Auch Österreich sollte das Ziel verfolgen, den Ölverbrauch bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu verringern„, betont VCÖ–Experte Blum.
3. Klimaschutz: Die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs sind in Österreich seit dem Jahr 1990 um 87 Prozent gestiegen. „Die Zunahme des Verkehrs verhindert das Erreichen der Kyotoziele. Beim Verkehr ist eine Klimaschutz–Offensive nötig„, so VCÖ–Experte Blum.
4. Bus und Bahn 2020: Nach dem Vorbild der Schweiz sollte Österreich für den Öffentlichen Verkehr ein Gesamtkonzept erstellen. Einen bundesweiten Taktfahrplan, ein österreichweites Ticket und Verbesserungen der Infrastruktur dort, wo sie für die Kunden am wichtigsten sind.
Als größten Erfolg des Jahres 2006 sieht der VCÖ die Unterzeichnung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention durch die EU. Das Verkehrsprotokoll lehnt neue Alpen querende Straßen ab und verpflichtet zur Verringerung verkehrsbedingter Schadstoffe und zu mehr Kostenwahrheit. Zudem begrüßt der VCÖ den Masterplan Radverkehr zur Förderung des Radfahrens in Österreich von Umweltminister Pröll und den Einsatz der Alkohol–Vortestgeräte, die mehr Kontrollen ermöglichen und zu einem Rückgang der Alkohol–Unfälle führten.
„2006 war in Österreichs Verkehrspolitik ein Jahr des Stillstands. Anstatt die großen Verkehrsprobleme anzugehen, verpuffte die Energie in Tempo 160 Tests„, zieht VCÖ–Experte DI Martin Blum Bilanz. Auf die neue Regierung warten zahlreiche ungelöste Verkehrsprobleme:
1. Die Finanzierung der Infrastruktur von Schiene und Straße ist gefährdet. „Zu hohe Ausgaben und zu geringe Einnahmen haben einen riesigen Schuldenberg entstehen lassen. Die nächste Regierung sollte als erstes alle Bauvorhaben auf ihre Notwendigkeit und auf mögliche Alternativen überprüfen lassen, am besten vom Rechnungshof„, betont VCÖ–Experte Blum. Mit jeder neuen Autobahn steigt die Höhe einer künftigen Pkw–Maut. Der VCÖ fordert die Ausdehnung der Lkw–Maut auf die Landesstraßen. Die Einnahmen sollen auch für die Anbindung von Betrieben an die Schiene verwendet werden. „Betriebe, die den Gütertransport auf die Schiene verlagern, müssen stärker unterstützt werden„, so VCÖ–Experte Blum.
2. Erdölabhängigkeit: Während Schweden bereits daran arbeitet, den Ölverbrauch des Verkehrs bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu verringern, fehlen in Österreich diese Schritte. Der VCÖ weist darauf hin, dass heuer in den ersten neun Monaten in Österreich 2,1 Milliarden Liter Benzin und 5,6 Milliarden Liter Diesel getankt wurden. Eine VCÖ–Analyse zeigt, dass Diesel heuer in Summe um 6,4 Prozent mehr kostete als im Vorjahr, Benzin um 5,6 Prozent mehr. „Die massive Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl kommt Österreichs Haushalten und der Wirtschaft teuer. Auch Österreich sollte das Ziel verfolgen, den Ölverbrauch bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu verringern„, betont VCÖ–Experte Blum.
3. Klimaschutz: Die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs sind in Österreich seit dem Jahr 1990 um 87 Prozent gestiegen. „Die Zunahme des Verkehrs verhindert das Erreichen der Kyotoziele. Beim Verkehr ist eine Klimaschutz–Offensive nötig„, so VCÖ–Experte Blum.
4. Bus und Bahn 2020: Nach dem Vorbild der Schweiz sollte Österreich für den Öffentlichen Verkehr ein Gesamtkonzept erstellen. Einen bundesweiten Taktfahrplan, ein österreichweites Ticket und Verbesserungen der Infrastruktur dort, wo sie für die Kunden am wichtigsten sind.
Als größten Erfolg des Jahres 2006 sieht der VCÖ die Unterzeichnung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention durch die EU. Das Verkehrsprotokoll lehnt neue Alpen querende Straßen ab und verpflichtet zur Verringerung verkehrsbedingter Schadstoffe und zu mehr Kostenwahrheit. Zudem begrüßt der VCÖ den Masterplan Radverkehr zur Förderung des Radfahrens in Österreich von Umweltminister Pröll und den Einsatz der Alkohol–Vortestgeräte, die mehr Kontrollen ermöglichen und zu einem Rückgang der Alkohol–Unfälle führten.