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Auch Tschechiens Industrie staatsfeindlich

29.11.2025

Letale Energiepreis-Subventionen

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Geld © Kaboompics.com pexels.com
Europaweit sind Erdgas- und dadurch bedingt Strompreise durch den russischen Angriffskrieg signifikant angestiegen.

Österreich reagierte mit Strompreissubventionierung aus Steuergeld. Wie aus der ehernen Logik der Energiemonopolitik nicht anders zu erwarten war, bekommt die gleichere Industrie viel mehr als die anderen Gleichen, nämlich Haushalte und der größte Teil der Wirtschaft. 

Womit der schwache Druck auf die Industrie, endlich mit der Energiewende ernst zu machen, ein weiteres Mal gesenkt wird.

Hat Tschechien über die Grenze geschaut, genauer gesagt die tschechische Industrie (siehe Link unten)? Ob Österreich ein Vorbild war, oder vielleicht Deutschland, ist unbekannt. Jedenfalls jammert man vor, wie geradezu unmöglich es wäre, die CO₂-Mengen einzusparen, um die EU-Ziele für 2040 zu erreichen.

Und so ein Zufall, auch in Tschechien solle es der Staat der Industrie mit Energiepreis-Subventionen richten.

Und so ein Zufall, dieselbe Diskussion läuft parallel in Deutschland, wo die konservative Regierungspartei CDU/CSU entsprechendes  ebenfalls beabsichtigt.


RECHENSCHWÄCHE ALLENTHALBEN


All diese interventionistischen und protektionistischen und marktverzerrend planwirtschaftlichen Energie-Subventionen eint eine Tatsache: Die Politik  weigert sich, jene Rechnungen anzustellen, welche zu Energiewende-Investitionen führen, die aus der inzwischen unbezahlbaren fossil-atomaren Energienutzung heraus und in die einzig leistbare sowie in die einzig sichere, nämlich in die effizient-erneuerbare Energieversorgung führen. 

Links

  • Bericht Radio Prag
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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29.11.2025 | Autor*in: Fritz Binder-Krieglstein
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