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atomstopp: Linzer Hauptplatz könnte über einen Kilometer hoch mit atomar verseuchter Fukushima-Erde gefüllt werden.

04.03.2026

14 Millionen Kubikmeter kontaminiertes Erdreich muss in den nächsten Jahren über ganz Japan verteilt werden. Aber klarerweise ist niemand bereit, das strahlende Material anzunehmen.

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© SES
"Nur eines der vielen unlösbaren Probleme eines atomaren Unfalles beschäftigt derzeit Japan. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News bei allen japanischen Präfektur-Gouverneuren hat sich kein einziger bereit erklärt, kontaminierte Erde in seiner Präfektur aufzunehmen. Das ist nicht verwunderlich, denn natürlich will sich niemand seine Gegend mit strahlendem Material verseuchen lassen", stellt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben! fest.

"Infolge der Fukushima-Katastrophe wurde bislang so viel verseuchtes Erdreich abgetragen, dass man den gut 200 Meter langen und 60 Meter breiten Linzer Hauptplatz 1 Kilometer und 100 Meter hoch auffüllen müsste, würde man es hier entsorgen. Dafür wären 700.000 bis 1,4 Millionen LKW-Fahrten nötig," versucht Stoiber die Dimensionen zu veranschaulichen.


Japan hat beschlossen, bis 2045 das verstrahlte Material über das Land zu verteilen und stößt damit schon vor Beginn der Aktion auf verständlichen Widerstand. Leichter hat man es sich mit dem verseuchten Wasser gemacht. Dieses wird seit Jahren ins Meer geleitet.

"Neben dem unendlichen menschlichen Leid und den gewaltigen Kosten ist die Entsorgungsproblematik nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Atomstrom nicht zu verantworten ist. Umso unverständlicher, dass immer mehr Politiker_innen auch in Europa wieder von einer AKW-Renaissance träumen. Denn eines muss uns allen klar sein: Der nächste Super-GAU ist nur eine Frage der Zeit. Vor allem in der EU steigt das Risiko, weil die durchschnittlich 40 Jahre alte AKW-Flotte nur durch gefährliche Laufzeitverlängerung in Betrieb bleiben kann", erinnert Stoiber an die völlige Überalterung der AKW-Flotte.

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