ATOMENERGIE: NICHT NOTWENDIG!
Der radioaktive Niederschlag erreichte Österreich einige Tage später und verursachte schwerwiegende Probleme, vor allem in der heimischen Landwirtschaft. Dieser Unfall festigte das Nein zur Atomenergie in Österreich. Und dieses Nein ist auch für die Zukunft berechtigt, allerdings nur, wenn es gelingt, die Abhängigkeit von Stromimporten aus Atomkraftwerken zu beenden.
Folgende Gründe sprechen gegen die Renaissance der Atomenergie:
Österreichs Aufgabe:
der Welt zu demonstrieren, dass durch den Ausbau von Wind, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse auch ein hochindustrialisiertes Land seinen Energiebedarf ohne Atom- und Fossilenergie kostengünstig und klimafreundlich decken kann.
Doch die Ablehnung der Atomenergie ist nicht glaubwürdig, solange Österreich im Winter beachtliche Mengen Strom aus Ländern mit einer großen Atomindustrie wie Tschechien importiert. Österreich muss daher rasch handeln und die Stromerzeugung im Winter durch mehr Windkraft, vertikale PV-Anlagen und Strom aus Biomasse so ausweiten, dass größere Stromimporte nicht mehr nötig sind!
Autor: energypeace / Heinz Kopetz
Weitere Informationen zur Energiewende im Buch von H. G Kopetz „Österreich 2040 – ohne Erdöl, ohne Erdgas“
Folgende Gründe sprechen gegen die Renaissance der Atomenergie:
- Österreich braucht keine Atomenergie, da die Potentiale an erneuerbarer Energie ausreichen, den gesamten Energiebedarf des Landes zu decken, ohne Atomkraft und ohne fossile Energien. Allerdings müssen diese Potentiale viel besser und rascher genutzt und vor allem die grüne Stromerzeugung im Winter schneller ausgebaut werden.
- Atomenergie käme teurer als erneuerbare Energien. Zahlreiche Beispiele des Neubaus von Atomkraftwerken in jüngster Zeit zeigen, dass der Bau neuer Kraftwerke sehr lange dauert und Strom aus Atomkraftwerken teurer kommt als aus modernen Wind- oder PV-Anlagen. Und durch die Kostensenkungen bei Stromspeichern lässt sich die Flatterhaftigkeit von Wind- und Solarstrom immer besser ausgleichen.
- Atomenergie schafft neue Abhängigkeiten. Sowohl die Versorgung mit Uranbrennstäben aber auch die Endlagerung der Abfälle kann nicht im Inland erfolgen, sondern erfordert teure Energieimporte und komplizierte Verträge mit dem Ausland. Diese Abhängigkeit fällt durch heimische grüne Energien weg.
- Atomenergie verursacht große ökologische Risiken. Die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl zeigt, welche ökologische Risiken ein Land mit dem Ausbau der Kernenergie eingeht.
Österreichs Aufgabe:
der Welt zu demonstrieren, dass durch den Ausbau von Wind, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse auch ein hochindustrialisiertes Land seinen Energiebedarf ohne Atom- und Fossilenergie kostengünstig und klimafreundlich decken kann.
Doch die Ablehnung der Atomenergie ist nicht glaubwürdig, solange Österreich im Winter beachtliche Mengen Strom aus Ländern mit einer großen Atomindustrie wie Tschechien importiert. Österreich muss daher rasch handeln und die Stromerzeugung im Winter durch mehr Windkraft, vertikale PV-Anlagen und Strom aus Biomasse so ausweiten, dass größere Stromimporte nicht mehr nötig sind!
Autor: energypeace / Heinz Kopetz
Weitere Informationen zur Energiewende im Buch von H. G Kopetz „Österreich 2040 – ohne Erdöl, ohne Erdgas“