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Atomausstieg muss geLINGEN – Keine Deals mit Putin!

07.03.2026

ROBIN WOOD fordert die sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen

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Atomausstieg muss geLINGEN © Robin Wood
Lingen - Mit einer kreativen Aktion vor der Brennelementefabrik Lingen und in der Fußgängerzone haben ROBIN WOOD-Aktivist*innen gestern Druck für die sofortige Stilllegung der Atomanlage gemacht. In Schutzkleidung, mit einem „Uranbecken“ und einem Banner mit der Aufschrift „Atomausstieg muss geLINGEN“ demonstrierten sie erst vor der Fabrik. Anschließend zogen sie durch die Innenstadt, um Menschen mit Theaterszenen vor den Gefahren der Atomproduktion zu warnen. Einige der Aktivist*innen stellten Macron und Putin dar, andere eine Gegendemonstration. Anlass für die heutigen Proteste ist insbesondere die geplante Zusammenarbeit des russischen Staatskonzerns Rosatom mit ANF in Lingen.

Trotz des Atomausstiegs in Deutschland produziert ANF, eine Tochtergesellschaft des französischen Framatome-Konzerns, im niedersächsischen Lingen weiterhin Brennelemente für den Betrieb von Atomkraftwerken weltweit.

„Bauteile für Atomanlagen herzustellen, untergräbt den beschlossenen Atomausstieg. Hochradioaktive Risiken werden damit von Deutschland aus in alle Welt exportiert. Das ist angesichts des Kriegs mitten in Europa noch verantwortungsloser als ohnehin schon. Die Brennelementefabrik gehört stillgelegt – und zwar sofort“, fordert Cécile Lecomte von ROBIN WOOD.

ANF hat beantragt, gemeinsam mit Rosatom in Lingen Brennelemente herzustellen, die in  Atomkraftwerken russischer Bauart zum Einsatz kommen sollen. Trotz des Ukraine-Kriegs hat die EU bislang keine Sanktionen gegen Russland im hochgefährlichen Bereich Uran und Brennelemente verhängt. Hintergrund ist offenbar eine Abhängigkeit bei der Produktion sechseckiger Brennelemente für Atomkraftwerke in Osteuropa.

Nach aktuellen Medienberichten gibt es von Seiten der  deutschen Bundesregierung grünes Licht für das Geschäft von ANF mit dem russischen Staatskonzern. Nötig dafür ist jedoch auch die Zustimmung des niedersächsischen Umwelt- und Energieministers Christian Meyer.

„ROBIN WOOD fordert die Verantwortlichen im Bund und im Land Niedersachsen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um das gefährliche Geschäft zugunsten von Rosatom zu unterbinden“, ergänzt Johannes Probst von ROBIN WOOD. „Auch auf europäischer Ebene müssen Atomgeschäfte mit Russland endlich sanktioniert werden. Jede Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern birgt unkalkulierbare Risiken und füllt die Kriegskasse von Putin.“

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