Atomausstieg: Doel 2 ging vom Netz
Brüssel - In Belgien geht der Atomausstiegvoran. Am 30. November 2025 wurde das AKW Doel 2 endgültig stillgelegt. bereits im Februar ging Doel 1 vom Netz und im Oktober das AKW Tihange 1. Damit hat Belgien aktuell nur noch zwei Atomkraftwerke, diese sollen bis 2035 mit staatlicher Unterstützung betrieben werden.
Wie un belgischen Atomausstiegsgesetz fixiert wurden 2022 und 2023 bereits Doel 3 und Tihange 2 geschlossen. Doel 1 und Doel 2 waren damit 50 Jahre in Betrieb. Eigentlich hätte die Stilllegung bereits nach 40 Jahren erfolgen sollen, die belgische Regierung beschloss jedcoh 2015 eine Verlängerung der Laufzeit. Nun sind endlich alle Kernkraftwerke der ersen Generation vom Netz. Belgien betreibt nun noch Doel 4 mit 1.090 MW und Tihange 3 mit 1.089 MW, diese sollen, nachdem ebenfalls einen
Verlängerung der Laufzeiten beschlossen wurde bis 2035 am Netz bleiben. Die beiden AKW gingen 1985 in Betrieb. Die Europäische Kommission hat im Februar unter Berücksichtigung der EU-Beihilferechtsvorschriften eine überarbeitete belgische staatliche Subventionierung für die Laufzeitverlängerung der beiden Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 genehmigt.
Zur Umsetzung wurde das Joint Venture BE-NUC gegründet, an dem der Staat und der Energiekonzern Engie je 50 Prozent Beteiligung haben. Im Rahmen von Gesellschafterdarlehen werden dafür rund 2 Milliarden Euro finanziert. Der Staat Belgien hat sich außerdem verpflichtet, den anfallenden Atommüll gegen eine Zahlung von Engie in Höhe von 15 Milliarden Euro zu übernehmen.
Die Finanzierung der Laufzeitverlängerung erfolgt über einen garantierten Abnahmepreis für den Atomstrom , wodurch die Marktpreisrisiken für den Betreiber reduziert werden. Die Höhe der staatlichen Mindestvergütung (Strike Price) wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Wie hoch die tatsächlichen Subventionen des Staats Belgien für die Laufzeitverlängerung der beiden Atomkraftwerke am Ende sind, ist daher noch vollkommen unklar.
Wie der Nachrichtensender VRT berichtet, will Betreiber Engie neben Doel 4 und Tihange 3 künftig keine weiteren Reaktoren betreiben. Neben dem hohen Aufwand für die AKW-Modernisierung steht einer Weiterführung auch der Bau von zwei Gaskraftwerken im Weg, da dies zu Netzüberlastungen führen würde.
Wie un belgischen Atomausstiegsgesetz fixiert wurden 2022 und 2023 bereits Doel 3 und Tihange 2 geschlossen. Doel 1 und Doel 2 waren damit 50 Jahre in Betrieb. Eigentlich hätte die Stilllegung bereits nach 40 Jahren erfolgen sollen, die belgische Regierung beschloss jedcoh 2015 eine Verlängerung der Laufzeit. Nun sind endlich alle Kernkraftwerke der ersen Generation vom Netz. Belgien betreibt nun noch Doel 4 mit 1.090 MW und Tihange 3 mit 1.089 MW, diese sollen, nachdem ebenfalls einen
Verlängerung der Laufzeiten beschlossen wurde bis 2035 am Netz bleiben. Die beiden AKW gingen 1985 in Betrieb. Die Europäische Kommission hat im Februar unter Berücksichtigung der EU-Beihilferechtsvorschriften eine überarbeitete belgische staatliche Subventionierung für die Laufzeitverlängerung der beiden Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 genehmigt.
Zur Umsetzung wurde das Joint Venture BE-NUC gegründet, an dem der Staat und der Energiekonzern Engie je 50 Prozent Beteiligung haben. Im Rahmen von Gesellschafterdarlehen werden dafür rund 2 Milliarden Euro finanziert. Der Staat Belgien hat sich außerdem verpflichtet, den anfallenden Atommüll gegen eine Zahlung von Engie in Höhe von 15 Milliarden Euro zu übernehmen.
Die Finanzierung der Laufzeitverlängerung erfolgt über einen garantierten Abnahmepreis für den Atomstrom , wodurch die Marktpreisrisiken für den Betreiber reduziert werden. Die Höhe der staatlichen Mindestvergütung (Strike Price) wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Wie hoch die tatsächlichen Subventionen des Staats Belgien für die Laufzeitverlängerung der beiden Atomkraftwerke am Ende sind, ist daher noch vollkommen unklar.
Wie der Nachrichtensender VRT berichtet, will Betreiber Engie neben Doel 4 und Tihange 3 künftig keine weiteren Reaktoren betreiben. Neben dem hohen Aufwand für die AKW-Modernisierung steht einer Weiterführung auch der Bau von zwei Gaskraftwerken im Weg, da dies zu Netzüberlastungen führen würde.