Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Atomausstieg: Doel 2 ging vom Netz

03.12.2025

Belgien schaltet mit Doel 2 heuer bereits das dritte Atomkraftwerk ab - nur noch Doel 4 und Tihange 3 am Netz

Brüssel - In Belgien geht der Atomausstiegvoran. Am 30. November 2025 wurde das AKW Doel 2 endgültig stillgelegt. bereits im Februar  ging Doel 1 vom Netz  und im Oktober das AKW Tihange 1. Damit hat Belgien aktuell  nur noch zwei Atomkraftwerke, diese sollen bis 2035 mit staatlicher Unterstützung betrieben werden. 

Wie un belgischen Atomausstiegsgesetz fixiert  wurden   2022 und 2023 bereits Doel 3 und Tihange 2  geschlossen.  Doel 1 und Doel 2 waren damit 50 Jahre in Betrieb.  Eigentlich hätte die Stilllegung bereits  nach 40 Jahren erfolgen sollen, die belgische Regierung  beschloss jedcoh  2015 eine Verlängerung der Laufzeit.  Nun sind endlich alle Kernkraftwerke der ersen Generation vom Netz. Belgien betreibt nun noch   Doel 4  mit 1.090 MW  und Tihange 3  mit 1.089 MW, diese sollen, nachdem ebenfalls einen 
 Verlängerung der Laufzeiten beschlossen wurde  bis 2035 am Netz bleiben. Die beiden AKW gingen 1985 in Betrieb.  Die Europäische Kommission  hat im Februar unter  Berücksichtigung der  EU-Beihilferechtsvorschriften eine überarbeitete belgische staatliche Subventionierung für die Laufzeitverlängerung der beiden Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 genehmigt.  

Zur Umsetzung wurde das Joint Venture BE-NUC gegründet, an dem der Staat und  der Energiekonzern Engie je  50 Prozent Beteiligung haben.  Im Rahmen von Gesellschafterdarlehen werden  dafür rund 2 Milliarden Euro   finanziert. Der   Staat  Belgien hat sich außerdem verpflichtet,  den anfallenden Atommüll gegen eine Zahlung von Engie in Höhe von 15 Milliarden Euro zu übernehmen.

Die Finanzierung der Laufzeitverlängerung erfolgt über einen garantierten Abnahmepreis für den Atomstrom , wodurch  die Marktpreisrisiken für den Betreiber reduziert werden. Die Höhe der staatlichen Mindestvergütung (Strike Price) wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Wie hoch die tatsächlichen   Subventionen des Staats Belgien für die Laufzeitverlängerung der beiden Atomkraftwerke am Ende sind, ist   daher noch vollkommen unklar.

Wie der Nachrichtensender  VRT berichtet,  will Betreiber Engie neben Doel 4 und Tihange 3 künftig keine weiteren Reaktoren betreiben. Neben dem hohen Aufwand für die AKW-Modernisierung steht einer Weiterführung auch der Bau von zwei Gaskraftwerken im Weg, da dies zu Netzüberlastungen führen würde.
  • Drucken
  • Empfehlen
03.12.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

PwC-Marktcheck 2025: Österreich steckt in der Energiewende fest - und die Uhr tickt gnadenlos

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Ablehnung des "COP 30"-Fossil-Ausstiegsplans getürkt!?

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 17. Februar 2026, 68.290 Artikel Online

Weitere Themen

  • Damit Europa nicht erpressbar ist: Klimapolitik als zentrale Säule für Sicherheit
  • Frankreich kürzt Ziele für Erneuerbare-Energieausbau
  • Energiepolitiken verhindern nachhaltig günstige Energiepreise!
  • Hamburgs Bürgermeister Tschentscher im Burgenland: Ausbau erneuerbarer Energie als zentrales Thema
  • Portugal erzielt Rekordwert bei erneuerbarem Stromanteil
  • Der Energiewende bei der Arbeit zuschauen: Neues VDI Research Paper analysiert Stromerzeugung in Deutschland
  • Münchener Sicherheitskonferenz: “Break Free From Tyrants”
  • Netzpaket als Frontalangriff:  Deutsche Ministerin Reiche bremst Erneuerbare – Kohle und Gas bleiben verschont
  • Satellitendaten: Polnische Kohlebergwerke setzen trotz EU-Verbots weiter Methan frei
  • atomstopp: Wieder schreibt IEA Atomrenaissance herbei
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.012 Artikel | Seite 1 von 1.302

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at