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April im Zeichen von Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit an der Universität Wien

08.04.2026

Umfassendes Programm zeigt, wie vielfältig und interdisziplinär an Lösungen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen gearbeitet wird.

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© Gerd Altmann pixabay.com
Im April 2026 setzt die Universität Wien einen umfassenden Themenschwerpunkt zu Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit. Mit einem dichten Programm aus Veranstaltungen, Forschungsformaten und Studienangeboten macht die Uni Wien sichtbar, wie vielfältig und interdisziplinär an Lösungen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen gearbeitet wird.

 

Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist klar: Der aktuelle österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel zeigt, dass sich die Klimakrise spürbar verschärft und rasches, koordiniertes Handeln erforderlich ist. Universitäten nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, indem sie Wissen generieren, Kompetenzen vermitteln und gesellschaftliche Transformationsprozesse aktiv mitgestalten.


Lange Nacht der Forschung: Einblick in aktuelle Klima- und Umweltforschung


Ein Höhepunkt ist die Lange Nacht der Forschung am 24. April an mehreren Standorten der Universität Wien. Beim Panel "Tatort Umwelt" diskutieren Expertinnen im Hauptgebäude ab 19:30 Uhr konkrete Fälle von Umweltverbrechen und Klimaklagen und zeigen, wie Recht zum Instrument für Klimaschutz wird. Gemeinsam mit Klimaforscher Blaž Gasparini vom Forschungsverbund Umwelt und Klima der Uni Wien begeben sich Kinder außerdem bei einer Familienvorlesung "auf Klima-Mission" und entdecken spielerisch zentrale Zusammenhänge des Klimasystems. Im Audimax nehmen Maschek, Peter Hörmanseder und Robert Stachel (beide Alumni der Universität Wien), Forschung unter die Lupe – pointiert, klug und mit dem unverwechselbaren Maschek-Blick auf Gesellschaft und Zeitgeschehen. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche interaktive Stationen – von Biodiversität in den Meeren über Wildbienenforschung bis hin zu Mikroben im Wüstenboden.


Österreichischer Klimatag: Vernetzung der Forschung


Von 8. bis 10. April bringt der Österreichische Klimatag Forschende aus ganz Österreich an der Universität Wien zusammen. Organisiert vom Climate Change Centre Austria (CCCA) und dem Forschungsverbund Environment and Climate (ECH), steht die Konferenz im Zeichen des Austauschs zwischen Disziplinen und Institutionen.

Im Fokus stehen aktuelle Erkenntnisse der Klimaforschung sowie deren Übersetzung in gesellschaftlich relevante Handlungsperspektiven. Der Klimatag fungiert damit als zentrale Plattform für wissenschaftliche Vernetzung und für den Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis. 



Local Conference of Youth: Junge Perspektiven auf Klimapolitik

Von 10. bis 12. April findet die Local Conference of Youth (LCOY) im Hauptgebäude der Universität Wien statt. Das Format bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit Klimafragen auseinanderzusetzen, Positionen zu entwickeln und sich international zu vernetzen.

Workshops, Diskussionen und partizipative Formate fördern den Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und jungen Engagierten und stärken die Rolle der nächsten Generation in klimapolitischen Prozessen.


Biodiversität erleben: Raritätenbörse im Botanischen Garten


Ein weiterer Fixpunkt ist die Raritätenbörse von 17. bis 19. April im Botanischen Garten der Universität Wien. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung und macht Biodiversität unmittelbar erfahrbar.

Besucher*innen können nicht nur außergewöhnliche Pflanzen erwerben, sie erhalten dabei auch Einblicke in die Vielfalt seltener Pflanzenarten, nachhaltige Gartenpraxis und den Schutz genetischer Ressourcen. Die Börse zeigt damit anschaulich, wie Biodiversitätsschutz und gesellschaftliches Handeln zusammenwirken.

Studienangebote: Kompetenzen für Transformation

Der Klima- und Umweltschwerpunkt spiegelt sich auch in Lehrangeboten wider: Mit Formaten wie dem Modul "Integrating Perspectives", dem MOOC Environmental Emergencies (kostenloser öffentlicher Online-Kurs) des Forschungsverbunds Umwelt und Klima und dem neuen Masterstudium "Governing Socio-Ecological Transformations" ab dem Wintersemester 2026 stärkt die Universität Wien gezielt interdisziplinäre Kompetenzen für den Umgang mit komplexen sozial-ökologischen Krisen.

 

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