Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung(current)2
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Vernetzung

Anti–Atomorganisationen unterzeichnen am 13. Juli den Ökostrom–Appell

12.07.2004

Im Anschluss an den morgigen Anti–Atomgipfel lädt die OÖ Plattform die PolitikerInnen und MedienvertreterInnen ein, die Unterzeichnung des Ökostromappells durch Anti–Atomorganisationen – laut und sichtbar (Transparente, Sirenen, Musik) – mitzufeiern.

ja © C.Almeder
ja © C.Almeder

Hintergrund:

Das erfolgreiche österreichische Ökostrommodell soll wieder abgeschafft werden. Eine Novelle des Ökostromgesetzes soll über den Sommer (!) in die Begutachtung gehen und im Herbst zur Abstimmung gebracht werden. Sollte diese Novelle umgesetzt werden, würde das das Aus für den Ökostromausbau bedeuten.
Mit dem Ökostromgesetz wurde vor zwei Jahren ein erfolgreiches System zur
Förderung der Nutzung von Erneuerbaren Energien geschaffen. Ökostromanlagen sollen bis 2008 mindestens 4% des Strombedarfs in Österreich decken, die Kleinwasserkraftwerke weitere 9% beitragen. Derzeit sind wir auf dem Weg, diese Ziele zu erreichen. Ermöglicht wird das durch langfristig garantierte Einspeisetarife für alle Ökostromanlagen.
Das Ökostrommodell soll nun aber wieder abgeschafft werden und durch ein Ausschreibungsmodell mit stark begrenzten Fördermitteln ersetzt werden. Das würde einen schweren Rückschlag für die Ökoenergie bedeuten. Österreichs Ökoenergie–Branche braucht Rechtssicherheit. Durch die geplante Gesetzesänderung wird den Betreibern die rechtliche und wirtschaftliche Grundlage entzogen zu werden.
Organisationen wie Global2000, Greenpeace, WWF, Klimabündnis, IG Windkraft, BV Photovoltaik, Eurosolar, Biomasseverband und Ökosoziales Forum haben sich in einem breiten Bündnis zusammengefunden, um gegen die Pläne des Wirtschaftsministeriums zu demonstrieren.
Erneuerbare Energien sind ein Motor der Wirtschaft – sie sind ein Ausweg aus Klimawandel, Ressourcenverknappung und Energieabhängigkeit. Nur mit einem weiteren Ausbau der Ökostromanlagen und einer konsequenten Unterstützung der Erneuerbaren Energien kann der steigende Atomstromanteil in Österreich reduziert werden.
Anti–Atom–Organisationen werden sich dem Ökostrom–Appell anschließen und morgen folgenden Forderungskatalog an die Bundesregierung unterzeichnen.
Zeit: ca. 11:30 Uhr (im Anschluss an den Anti–Atomgipfel)
Ort: vor dem Landhaus in Linz – Promenade

Appell für den Aufbruch in die Solare Energiezukunft

An die österreichische Bundesregierung:
1. Mehr Ökostrom für Österreich! Der Ökostrom–Ausbau muss weiter aktiv vorangetrieben werden. Der Anteil der Erneuerbaren am Bruttoinlandsstromverbrauch soll gemäß EU–Vorgabe bis 2010 auf 78,1% gesteigert werden. Das bestehende Ökostromfördermodell darf nicht zugunsten eines rückschrittlichen, stark begrenzten Ausschreibungsmodells abgeschafft werden. Der Ökostromanteil muss auch nach 2008 weiter wachsen und damit den Atomstromanteil ersetzen. Er soll bis 2010 auf mindestens 8% gesteigert werden, um das EU–Ziel zu erreichen.
2.100% Erneuerbare für Österreich! Ziel der Bundesregierung soll die hundertprozentige Energieversorgung aus Erneuerbaren Energiequellen sein. Bis 2050 sollen Strom, Wärme und Treibstoffe ausschließlich aus umweltfreundlichen Quellen gedeckt werden. Ein "Österreich–Energieplan 2050" soll den Weg weisen.
3. Mehr Energieeffizienz für Österreich! Der steigende Strom– und Energiebedarf soll durch einen gezielten Energieeffizienzplan der Bundesregierung bis 2010 stabilisiert und bis 2020 um 25% reduziert werden. Dazu soll ein Energieeffizienzgesetz geschaffen werden.
4. Österreich soll Vorbild für die Welt werden! Durch eine konsequente Politik für Erneuerbare Energien soll Österreich wieder zum Umwelt–Vorbild werden. Die Klimaschutzziele, zu denen sich Österreich im Kyoto–Protokoll verpflichtet hat, müssen ernst genommen und konsequent umgesetzt werden.
5. Öko–Energien als Chance für Österreichs Wirtschaft! Ein Rückschlag in der Ökostromförderung gefährdet Österreich als Wirtschaftsstandort. Nur eine klare politische Unerstützung für einen starken, stabilen lokalen Ökoenergie–Markt kann auch langfristig die Vorraussetzungen schaffen, die österreichische Wirtschaft zur Weltspitze bei Erneuerbaren Energien und Effizienztechnologien zu machen

Links

  • Der Tag der Ökoenergie
  • Drucken
  • Empfehlen
12.07.2004 | Autor*in: litschauer
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Marchfelduntersuchung mühsamer als erwartet

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Ökostrom vs. Globalisierung – ein oekonews–Workshop auf der ATTAC–Sommerakademie

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 8. Februar 2026, 68.227 Artikel Online

Weitere Themen

  • Gesucht: SponsorIn für Auslands–Zivildienst im "Dienste der Sonne"
  • Bericht vom Pressbaumer Energiestammtisch am 22.7.2004
  • Bericht zum oekonews – Workshop – "Ökostrom vs. Globalisierung"
  • Zwei Köche verderben nicht den Brei
  • Das Zeitalter des billigen Öls ist bald vorbei
  • Mehrfach–Aussendung unseres oekonews–Newsletters
  • Architektur – Lokalaugenschein in Mautern an der Donau
  • Jetzt neu: Umweltlexikon auf oekonews
  • Marchfelduntersuchung mühsamer als erwartet
  • Anti–Atomorganisationen unterzeichnen am 13. Juli den Ökostrom–Appell
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 564
  • 565(current)
  • 566
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.835 Artikel | Seite 565 von 584

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © C.Almeder

ja © C.Almeder