Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Anschober: Infrastrukturminister Gorbach muss auf Bedenken der Bevölkerung reagieren

25.05.2005

Der Ausbau der Mobilfunktechnologie muss vom zuständigen Bundesminister für Infrastruktur ernst genommen werden. Einbindung der Initiativen eine Notwendigkeit

ja © Anschober
ja © Anschober
Der permanente Ausbau der Mobilfunktechnologie ist ein Dauerthema in der Bevölkerung und die Nutzung dieser Technologie ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Doch gibt bei dieser relativ jungen Technologie massive, vor allem gesundheitliche Bedenken von Teilen der Bevölkerung, welche von den zuständigen Stellen nicht einfach ignoriert werden können. Zu einer weiteren Verschärfung führt hierbei das Faktum, dass nach dem Telekommunikationsgesetz gesundheitliche Bedenken nicht als Grund ausreichen um gegen die Errichtung von Mobilfunksendestationen Einspruch zu erheben.
Anschober: "Aus diesem Grund fordere ich Minister Gorbach auf, nach den Ergebnissen des Wissenschaftlichen Beirates Funk nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern eine weiterführende Studie zu beauftragen. Doch diesesmal ist es notwendig den VertreterInnen der BürgerInnen–Initiativen im Bereich Mobilfunk eine gesichertes Delegierungrecht zuzugestehen, um WissenschaftlerInnen zu benennen, welche deren Ansicht nach mitwirken sollen."
In einer so emotional geführten Debatte wie dem Mobilfunk ist es nach Ansicht von Landesrat Anschober notwendig Studien des Ministeriums unter Einbindung der engagierten Teile der Bevölkerung durchzuführen, um eine Akzeptanz der Ergebnisse zu gewährleisten und auch kritische wissenschaftliche Meinungen einfließen zu lassen.

Verbindliche Grenzwerte

"Darüberhinaus muss es zu verbindlichen Grenzwerten im Bereich des Mobilfunkes kommen, welche sich nach dem Stand der Technik richten und einem Minimierungsgebot Rechnung tragen. Das heißt, dass die Einhaltung der geringstmöglichen Emissionen als Grenzwerte vorgeschrieben werden, welche erforderlich sich um den Betrieb der Mobiltelefonie zu gewährleisten.", so Umweltlandesrat Rudi Anschober.
Anschober fasst seine Forderungen an den für Telekommunikation ressortzuständigen Bundesminister Gorbach wie folgt zusammen:
(**) Die Mobilfunktechnologie ist gesetzlich derart zu regeln, dass es lediglich zur geringst möglichen Exposition der Bevölkerung kommt.
(**) Es ist seitens des Bundes für eine bestmögliche Aufklärung der Bevölkerung über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft zu sorgen.
(**) Die Erforschung hochfrequenter Strahlung mittels qualifizierter Studien ist voranzutreiben, um auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen reagieren zu können.
"Doch nicht nur seitens des Gesetzgebers kann und muss gehandelt werden, sondern jede und jeder Einzelne kann die Emissionen in seinem direkten Umfeld minimieren. Beispielsweise ist noch viel zu wenig bekannt, dass Schnurlostelefone eine weitaus höhere Belastung als Mobiltelefone darstellen und der Verzicht darauf ein ersten Schritt sein kann. Und die sparsame und auf das nötige reduzierte Nutzung von Handies als Möglichkeit der Eigenvorsorge soll nicht nur von Kindern und Jugendlichen gefordert, sondern auch von uns Erwachsenen vorgelebt werden", so Landesrat Anschober abschließend.
  • Drucken
  • Empfehlen
25.05.2005 | Autor*in: litschauer
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Gen–Kebab in Deutschland entdeckt

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Kinderarbeit ist geschmacklos

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 13. Januar 2026, 68.131 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
  • Grenzüberschreitendes INTERREG-Projekt „PollenCare“ gestartet
  • Hanfsamen bestellen – die besten Seiten & Shops im Überblick
  • Mit Rezepten von Bäuerinnen "das Beste aus dem Reste vom Feste" machen
  • Lebensmittelverschwendung: Bewusst genießen statt wegwerfen
  • Wenn Liebe unter die Haut geht: Wie Oxytocin und Zärtlichkeit die Wundheilung fördern
  • Macht uns der Duft vom Tannenbaum glücklicher?
  • Versteckte Auslöser von Alzheimer:  Infektionen und Diabetes erhöhen das Risiko 
  • Experte der Ärztekammer: Sicheres Silvester ohne Böller
  • Lachen verbindet:  Echtes Lachen vertreibt Einsamkeit –  Vor dem Bildschirm kann das nicht
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.202 Artikel | Seite 1 von 321

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Anschober

ja © Anschober