Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser(current)2
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Wasser

Anschober: Bartenstein ist ein unfähiger Energieminister

05.05.2008

Bundesregierung ist noch immer nicht imstande, zwischen Umwelt- und Energieressort abgestimmte Masterpläne für Energieeffizienz und die einzelnen Erneuerbaren Energieträger vorzulegen

Linz - Die Bundesregierung stolpert in der Energiepolitik um Jahre hinter Oberösterreich her , auch bei der Erarbeitung von Masterplänen für die Energieeffizienz sowie für die verschiedenen Erneuerbaren Energieträger meint der oberösterreichische Landesrat
Rudi Anschober. Der Landesrat weiter: "Wasserkraft ist kein Tabu, aber es kommt auf das Wie und das Wo an, die Frage des Standortes und dessen Umweltverträglichkeit ist entscheidend. In diesem Sinn haben wir in Oberösterreich bereits vor drei Jahren - auch bei Wasserkraft - die Potenziale erhoben und deren Umweltverträglichkeit durch Naturschutz, Wasserökologen, Umweltanwaltschaft etc. bewertet. Herausgekommen ist ein Schwerpunkt für die Effizienzsteigerung bei bestehenden Kraftwerken - alleine bei Kleinwasserkraftwerken konnte bislang ein Zusatzstromertrag in der Größenordnung der Jahresleistung Lambachs geschaffen werden, ohne jeden ökologischen Eingriff, ja sogar mit ökologischen Verbesserungen durch die vorgezogene Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie - herausgekommen sind aber auch "diskussonswürdige" Fließstrecken, daraus entstanden sind zwei neue Projekte in Stadl Paura und Bad Goisern, jeweils an der Traun, die jetzt in der Detailvorbereitung und -prüfung sind. Im Gegenzug wurden besonders wertvolle Fließstrecken als Tabuzonen definiert, die endgültig erhalten bleiben müssen. Vorrang hat für mich in unserer Energiewendekonzeption das Energiesparen und dann das Nützen der Potenziale an Erneuerbarer Energie - aber nur dort, wo dies umweltverträglich möglich ist. BM Bartenstein hat bei all diesen Punkten bislang versagt."
Die Bundesregierung hat bisher keine langfristige Energiekonzeption für Klimaschutz und einen schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern vorgelegt. Und auch die vorliegende Wasserkraftpotenzialstudie ist bisher mit dem Umweltministerium nicht abgestimmt. Solange die Umweltverträglichkeit aber nicht bewertet wurde und Umweltschützer und NGOs in den Planungsprozess nicht einbezogen werden, ist das Papier wertlos. Diese Überarbeitung durch Umweltministerium, NGOs und Bundesländer muss nun nach dem Vorbild Oberösterreichs raschest nachgeholt werden - wir brauchen akkordierte Konzepte für Energieeffizienz und die einzelnen Erneuerbaren Energieträger unter dem Ziel einer umfassenden Energiewende.
Übrigens: Während BM Bartenstein heute wie der berüchtigte Elefant im Porzellanladen seine Wasserkraftpotenzialstudie vorgelegt hat, will er mit seinem Entwurf für ein neues Ökostromgesetz die umweltfreundlichste Schaffung von mehr Stromertrag verhindern: Das erfolgreiche oö. Beratungs- und Förderprogramm für die Modernisierung bestehender älterer Kleinwasserkraftwerke müsste nach Bartensteins Entwurf für ein neues Ökostromgesetz beendet werden, weil bei Kleinwasserkraft auf Investitionsförderung umgestellt werden soll und Zusatzförderungen durch die Länder dann nicht mehr möglich sein sollen. So schaut die Realität der gescheiterten Energiepolitik von BM Bartenstein aus, meint Anschober.
Quelle: Büro Landesrat Rudi Anschober
  • Drucken
  • Empfehlen
05.05.2008 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Bauer befürwortet behutsamen Ausbau der Wasserkraft im Sinne des Klimaschutzes

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Wasserkraftausbau ja bitte– aber langsam und mit Maß und Ziel

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 16. August 2026, 69.921 Artikel Online

Weitere Themen

  • Dürre setzt tschechischer Wasserkraft massiv zu
  • AK Stichproben-Preismonitor: Teures Leitungswasser in vielen Wiener Lokalen!
  • VwGH zieht Schlussstrich unter Pumpspeicherkraftwerk Koralm
  • Wasser wird zum Sorgenkind: 61 Prozent erwarten Engpässe in Österreich
  • Mehr Strom aus weniger Wasser: Tschechisches Wasserkraftwerk Kořensko wird für 100 Millionen Kronen modernisiert
  • Wenn die Bäche verstummen: Oberösterreichs Gewässer kämpfen gegen Hitze und Trockenheit
  • Jeder Liter zählt: Alpenvereinshütten kämpfen mit Wasserknappheit
  • Deutschland: Niedrigwasserkonferenz ohne Umweltverbände!
  • „Wunder Wasser – Wasser Wunder“: Fotowettbewerb lädt zum Blick auf Österreichs Wasserwelt ein
  • Hitze gefährdet die Trinkwasserversorgung
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
772 Artikel | Seite 1 von 78

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at