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Altpapier–Recycling auf dem Vormarsch

06.05.2007

Wertstoff Altpapier ist in Vorarlberg ein wachsender Wirtschaftsfaktor

Bregenz– Sammeln, sortieren und wiederverwerten – Altpapier gewinnt als sekundärer Rohstoff im Ländle an wirtschaftlicher Bedeutung. Inzwischen werden österreichweit 88 Prozent aller Papierverpackungen recycelt. Der Häusle–Kundenbeirat besichtigte zwei namhafte Altpapier–Verwertungsbetriebe in Vorarlberg.
106.000 Tonnen Altpapier wurden im vergangenen Jahr bei der EWB Entsorgungswirtschaft am Bodensee GmbH in Götzis sortiert und dem Recycling zugeführt. Das Unternehmen, an dem der Lustenauer Umweltdienstleister Häusle beteiligt ist, beschäftigt 42 Mitarbeiter. Seine Sortieranlage gehört zu den modernsten in Europa.
„Nicht nur sämtliche Papierabfälle aus den Vorarlberger Haushalten sowie aus Industrie– und Gewerbebetrieben, sondern auch eine bedeutende Menge aus der benachbarten Ostschweiz wird in der modernen Anlage auf 3600 Quadratmetern Grundfläche sortiert„, schilderte Betriebsleiter Wolfgang Rumpler beim Besuch des Häusle–Kundenbeirats.
Wellpappe aus 100 Prozent Altpapier. Einen besonderen Stellenwert bei der Papierverwertung in Vorarlberg besitzt die Rondo Ganahl AG in Frastanz. „Auf Basis von 100 Prozent Altpapier entstehen bei uns Wellpappe–Rohpapiere„, erklärte Gerald Loacker den Häusle–Kunden. Mit 860 Beschäftigten an mittlerweile fünf Standorten und einem Exportanteil von 40 Prozent spielt Rondo Ganahl auf dem internationalen Papiermarkt eine bedeutende Rolle.
Besichtigung vor Ort. Zur Besichtigung bei EWB und Rondo Ganahl hatte die Häusle–Gruppe die Abfallbeauftragten aus namhaften Vorarlberger Betrieben wie Doppelmayr, Julius Blum, Wilhelm & Mayer Bau, Zumtobel Lighting, Messe Dornbirn, Wolford und Bug–Alu Technik geladen. Die interessierten Gäste konnten sich ein umfassendes Bild über das Papier–Recycling in Vorarlberg machen. Anschließend traf man sich zum Abendessen im Freihof in Sulz. Der Kundenbeirat der Häusle–Gruppe bildet seit Jahren einen idealen Rahmen für Fachgespräche in angenehmer Atmosphäre.
Quell und weitere Information: www.haeusle.at
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06.05.2007 | Autor*in: holler
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