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Alarmstufe Rot für Österreichs Energiewende: Photovoltaik-Ausbau stürzt auf Dreijahrestief und die Politik schaut zu

04.12.2025

Die Branche warnt: Ohne verlässliche Gesetze brechen Aufträge weg, Jobs stehen auf der Kippe, Klimaziele rücken in weite Ferne

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Alarmstufe rot © TBIT pixabay,com

Die österreichische Photovoltaik-Branche schlägt heftig Alarm: Mit nur 305 Megawatt neu installierter PV-Leistung im dritten Quartal 2025 fällt der Ausbau auf den niedrigsten Wert seit drei Jahren. Laut aktuellem E-Control-Quartalsbericht wurde im gesamten Jahr bislang lediglich rund 1.000 MW zugebaut, nicht einmal die Hälfte dessen, was der österreichische Netzinfrastrukturplan (ÖNIP) jährlich vorsieht. Für die Energiewende wären 2.000 MW pro Jahr notwendig.

„Die Zahlen sind wirklich alarmierend“, warnt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria. „Der Fortschritt bricht ein, Unternehmen verlieren Aufträge, Arbeitsplätze geraten in Gefahr. Ohne verlässliche politische Leitplanken wird sich diese Situation weiter verschärfen.“ 
 

Politische Unsicherheit lähmt Haushalte und Betriebe 

Besonders stark betroffen ist der Bereich privater PV-Anlagen  -  ein zentraler Motor der Energiewende. Die Gründe:

  • vorzeitige Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung

  • unklare Förderbedingungen

  • Diskussionen über Zusatzkosten beim Einspeisen

Die Folge: Haushalte und Betriebe zögern oder stornieren Projekte. 
 

Blockierte Gesetze gefährden Energiezukunft 

Seit Jahren wartet die Branche auf zwei entscheidende Gesetzespakete:

  • Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG)

  • Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG)

Doch politische Debatten, Verzögerungen und der viel kritisierte „Österreich-Aufschlag“ auf Strom bremsen jede Planungssicherheit aus.
 

Ein aktuelles Branchen-Stimmungsbild zeigt klaren Handlungsbedarf:

  1. verlässliche, stabile Gesetzgebung

  2. Speicheroffensive – Förderung von Batteriespeichern

  3. Bürokratieabbau beim Bau, Anschluss und Förderwesen
     

„Ein solides und durchdachtes Gesetzespaket ist dringend notwendig. Alles andere schwächt die Branche und den Wirtschaftsstandort massiv“, betont PV-Austria-Vorstand Herbert Paierl. „Die Politik realisiert nicht, welches Wachstumspotential im PV-Ausbau steckt – und wie stark das langfristig die Strompreise senken würde.“ 
 

Das Risiko: Rückschritt statt Energiewende 

Die Branche warnt eindringlich: Wird nicht rasch gehandelt, droht Österreich beim Ausbau der erneuerbaren Energien dramatisch zurückzufallen. Mit gravierenden Folgen:

  • Verlust tausender Arbeitsplätze

  • höhere Strompreise

  • steigende Abhängigkeit von Energieimporten

  • verpasste Klimaziele

Die Forderung ist klar: Sofortiger Beschluss des ElWG ohne Österreich-Aufschlag sowie eine verlässliche, langfristige Strategie für den PV-Ausbau.

Denn eines zeigt der aktuelle Einbruch unmissverständlich: Ohne politische Vernunft und Verlässlichkeit steht die Energiewende still.

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04.12.2025 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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Alarmstufe rot © TBIT pixabay,com