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Alarmierender Anstieg bei Alkounfällen bei Jugendlichen: VCÖ fordert mehr Nachbusse

12.02.2004

VCÖ: Unfallrisiko für Jugendliche im Auto 90 Mal höher als im Öffentlichen Verkehr!

ja © VCÖ Verkehrsclub Österreich – www.vcoe.at
ja © VCÖ Verkehrsclub Österreich – www.vcoe.at
VCÖ (Wien, 12. Februar 2004) – Die Zahl der Alkounfälle bei Jugendlichen steigt in Österreich alarmierend an, wie eine Analyse des KfV zeigt. Der VCÖ fordert rasche Maßnahmen, um diesen Trend zu stoppen. Vor allem die Nachtbusse sind in den ländlichen Regionen auszubauen. In jenen Regionen, wo in Österreich gute Nachtbusangebote eingeführt wurden, ging die Zahl der tödlichen Unfälle bei Jugendlichen deutlich zurück. Allgemein haben Jugendliche beim Autolenken ein 90 Mal höheres Unfallrisiko als beim Mitfahren in Öffentlichen Verkehrsmitteln.
„Der alarmierende Anstieg der Alko–Unfälle bei Jugendlichen muss Konsequenzen haben„, fordert VCÖ–Verkehrsexperte DI Martin Blum. Die Zahl der Alkounfälle bei den 18– bis 24–Jährigen ist im Vorjahr um 7,6 Prozent gestiegen, wie heute vom KfV veröffentlichte Daten zeigen. Jeder fünfte Unfall–Lenker und jeder vierte Alkoholunfall–Lenker in Österreich ist zwischen 18 und 24 Jahre alt.
Eine jüngst veröffentlichte VCÖ–Untersuchung zeigt, dass Österreich beim Unfallrisiko von Jugendlichen in der EU an schlechter 10. Stelle liegt. Junge Menschen haben in Österreich ein doppelt so hohes tödliches Unfallrisiko wie in den Niederlanden, Schweden und Großbritannien. ). Jeder 53. Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahre wird bei einem Verkehrsunfall verletzt oder gar getötet, wie die VCÖ–Untersuchung zeigt. In den Niederlanden sterben jährlich 11 von 100.000 Jugendlichen bei Verkehrsunfällen, in Österreich 23, in der Schweiz 13 und in Deutschland 20.
Der VCÖ fordert mehr Nachtbusse insbesondere an Wochenenden. „Es ist Aufgabe der Politik, mehr Geld in Nachtbusse zu investieren. Die Erfahrung zeigt: Nachtbusse retten Menschenleben„, betont VCÖ–Experte Blum. Der VCÖ fordert zudem für Österreich die rasche Einführung eines wirksamen Punkteführerscheins nach deutschem Vorbild sowie mehr Tempo– und Alkoholkontrollen.
„Zudem sind auch die Eltern gefordert, für ihre Kinder ein gutes Vorbild zu sein. Wer als Vater Alkohol am Steuer verharmlost, riskiert, dass sein Kind Alkohol am Steuer ebenfalls als ungefährlich ansieht. Die Konsequenzen dieses Verhaltens können tödlich sein„, warnt VCÖ–Experte Blum.

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12.02.2004 | Autor*in: pawek
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