AKW Temelin: Störfall Nr. 71
In der Nacht von Sonntag auf Montag musste in Temelin neuerlich aufgrund einer Undichtheit im Kühlsystem des Generators von Block I schrittweise heruntergefahren und heute Morgen überhaupt die Turbine abgeschaltet werden.
Reparatur voraussichtlich eine Woche
Laut Meldung der tschechischen Presseagentur CTK wird die Reparatur voraussichtlich eine Woche dauern – oder auch länger, je nachdem, welcher Teil des Generators demontiert werden muss. Die Störfälle Nr. 66, 67 und 68 waren ebenfalls aufgrund des Generators ausgelöst worden – Störfall 66 (11. August), Störfall 67 (12. August) und Störfall 68 (26. August).
„Undichtheiten im AKW Temelin haben viele Namen: von Microriss, über Riss, kleine Undichtheit, undichte Stelle und Leck reicht die Palette! Das AKW Temelin wird wohl erst dicht sein, wenn es dicht gemacht wurde! Die Störfallserie geht Schlag auf Schlag weiter – wann werden endlich Konsequenzen gezogen?„, fragt sich Mathilde Halla, Obfrau der OÖ Plattform gegen Atomgefahr.
"71 Störfälle sind genug. Wir fordern einen sofortigen Stopp des Probebetriebes, das gleiche erwarten wir auch vom Umweltministerium", meint der Obmann von Stop Temelin, Konsulent Mag. Josef Neumüller und kritisiert auch den fehlenden Einsatz des Umweltministers, die vereinbarten Sicherheitsnachbesserungen von Melk gegenüber der tschechischen Regierung einzufordern.
„Nur sieben Tage zwischen Störfall Nummer 70 und 71 im AKW Temelin! Wie es aussieht, gehen wir mit Riesenschritten auf den nächsten 10er zu! Es ist schockierend – mir fehlen die Worte!„, so Irene Winkler von den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr.
„Undichtheiten im AKW Temelin haben viele Namen: von Microriss, über Riss, kleine Undichtheit, undichte Stelle und Leck reicht die Palette! Das AKW Temelin wird wohl erst dicht sein, wenn es dicht gemacht wurde! Die Störfallserie geht Schlag auf Schlag weiter – wann werden endlich Konsequenzen gezogen?„, fragt sich Mathilde Halla, Obfrau der OÖ Plattform gegen Atomgefahr.
"71 Störfälle sind genug. Wir fordern einen sofortigen Stopp des Probebetriebes, das gleiche erwarten wir auch vom Umweltministerium", meint der Obmann von Stop Temelin, Konsulent Mag. Josef Neumüller und kritisiert auch den fehlenden Einsatz des Umweltministers, die vereinbarten Sicherheitsnachbesserungen von Melk gegenüber der tschechischen Regierung einzufordern.
„Nur sieben Tage zwischen Störfall Nummer 70 und 71 im AKW Temelin! Wie es aussieht, gehen wir mit Riesenschritten auf den nächsten 10er zu! Es ist schockierend – mir fehlen die Worte!„, so Irene Winkler von den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr.