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AKW Gundremmingen: Kühltürme gesprengt - Atommüllprobleme bleiben

26.10.2025

Rückbau der AKW geht voran / Atommülllager nicht ausreichend sicher / Zwischenlagerung von Atommüll noch mindestens 100 Jahre notwendig.

SprengungAKWGrundremmingen.jpg
Nach rund 45 Sekunden waren die 160 Meter hohen Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen Geschichte. Am Samstag, 25. Oktober 2025 wurden sie von Spezialisten eines renommierten deutschen Sprengunternehmens kontrolliert und erfolgreich hintereinander sprengtechnisch niedergelegt. In den Wochen vor der Sprengung wurden bereits sogenannte Fall- und Vertikalschlitze in die Kühlturmhülle eingebracht. 

Rund 600 Kilogramm Sprengstoff in insgesamt 1.800 Bohrlöchern waren erforderlich, um die beiden Kühltürme – die in der Betriebsphase glücklicherweise nicht mit Radioaktivität in Berührung gekommen sind – niederzulegen. Die rund 56.000 Tonnen Material sollen zu Recycling-Schotter  aufbereitet werden.  Rund 30.000 Zuschauer verfolgten die Sprengung aus sicherer Entfernung. 



Zur Sprengung  im Rahmen des Rückbaus der Anlage am 25. Oktober erklärt Helge Bauer von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:  „Die Sprengung der beiden Kühltürme des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen hat vor allem einen symbolischen Wert. Sie steht für den endgültigen Rückbau der AKW in Deutschland. Hoffentlich lässt sie auch die gefährlichen Hirngespinste von Jens Spahn und anderen in sich zusammenfallen, diese Uralt-Atommeiler wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Doch auch wenn die Kühltürme als sichtbare Mahnmale einer über Jahrzehnte verfehlten Energiepolitik nun Geschichte sind, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Atommüllprobleme auch in Gundremmingen noch bis ins nächste Jahrhundert auf ihren Abtransport warten. Ein sogenanntes Endlager ist bis dahin nicht in Sicht. Aktuell lagert der Atommüll auf dem Gelände des ehemaligen AKW in Zwischenlagern, die keinen angemessenen Schutz vor ihrem gefährlichen Inhalt bieten. Es fehlen auch ausreichende Reparaturmöglichkeiten für beschädigte Lagerbehälter (Castoren). "


Ein Angriff mit Drohnen auf die Gebäude hätte verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dringend benötigt wird ein umfassendes Lagerkonzept von Betreiber und Atomaufsicht, welches den kompletten Zeitraum der noch anfallenden Zwischenlagerung von 100 Jahren betrachtet. Dieses muss den maximalen Schutz vor aktuellen Bedrohungslagen sowie ein angemessenes Alterungsmanagement für Gebäude und Lagerbehälter gewährleisten.“   

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