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AK-Analyse 2025: Nachhaltige Fonds werden tatsächlich grüner und Greenwashing geht zurück

21.11.2025

Die Arbeiterkammer Oberösterreich und CLEANVEST.org legen neue Daten zur Entwicklung nachhaltiger Investmentfonds vor.

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© Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Erstmals seit Jahren zeigt sich ein deutlicher Rückgang von Greenwashing. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Fonds, die Nachhaltigkeit im Namen tragen, halten ihren Anspruch zunehmend ein.
 

Neue EU-Vorgaben zeigen Wirkung 

Seit Mai 2025 gilt eine klare europäische Regel: Fonds, die Begriffe wie ESG, nachhaltig oder green im Namen tragen, müssen mindestens 80 Prozent des Vermögens in nachhaltige Anlagen investieren. Diese Vorgabe der europäischen Finanzaufsicht ESMA sorgt spürbar für mehr Transparenz und wirkt Greenwashing entgegen.
 

Die aktuelle AK-Auswertung von 256 nachhaltigen Fonds zeigt:

  • Fonds mit ESG-Bezug im Namen sind messbar nachhaltiger als bisher.

  • Sie verzichten vollständig auf Investitionen in Kohle, Öl & Gas sowie in die Rüstungsindustrie.


Ranking 2025: Raiffeisen überholt Erste Bank 

Erstmals führt der Fonds „Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum“ das Ranking der AK an und löst damit den bisherigen Spitzenreiter „ERSTE WWF Stock Environment“ ab.

Unterschiede in der Klassifizierung:

  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum: Artikel-8-Fonds  - berücksichtigt Nachhaltigkeit, ohne ein konkretes Nachhaltigkeitsziel verpflichtend zu verfolgen.

  • ERSTE WWF Stock Environment: Artikel-9-Fonds - höchste Kategorie, mit klar definierten Nachhaltigkeitszielen.

Acht der zehn bestbewerteten Fonds tragen außerdem das österreichische Umweltzeichen (UZ49).
 

Wie die EU nachhaltige Fonds einordnet

Die Analyse erinnert an die drei Kategorien der EU-Offenlegungsverordnung:

  1. Artikel 6 – Sonstige Produkte: Keine oder sehr geringe ökologische Standards.

  2. Artikel 8 – Hellgrün: ESG-Aspekte werden berücksichtigt. Viele dieser Fonds nennen sich „nachhaltig“.

  3. Artikel 9 – Dunkelgrün: Müssen messbare Nachhaltigkeitsziele verfolgen, etwa CO₂-Reduktionen oder soziale Verbesserungen.
     

Warnung: Nicht alles, was „grün“ heißt, ist nachhaltig 

Die AK mahnt zur Vorsicht. Fonds können auch ohne ESG-Bezug im Namen als Artikel-8-Produkt eingestuft werden  und trotzdem in fossile Energien, Rüstung oder große Lebensmittelkonzerne wie Nestlé investieren. Wer echte Nachhaltigkeit will, sollte daher genauer hinsehen.
 

Strenge Bewertung nach 23 Kriterien 

Für die aktuelle Untersuchung wurden 23 Haupt- und 122 Unterkriterien herangezogen, entwickelt gemeinsam mit den Expertinnen und Experten von ESG Plus / CLEANVEST.org.

Alle Ergebnisse stehen online auf www.cleanvest.org zur Verfügung.
 

AK-Empfehlungen für nachhaltige Investments: 
  • Fonds mit ESG-Begriffen im Namen bevorzugen

  • Möglichst Produkte mit Artikel-9-Klassifizierung wählen

  • Auf das Umweltzeichen UZ49 achten

  • Die AK-/CLEANVEST-Bewertung als unabhängige Orientierung nutzen
     

Die  aktuellen Ergebnisse zeigen: Strengere Regeln wirken und nachhaltige Fonds werden ihrem Anspruch zunehmend gerecht. Für Investorinnen und Investoren eröffnet das mehr Transparenz und bessere Orientierung am Wachstumsmarkt nachhaltiger Geldanlagen.

 
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