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Abschlied von Gudula Haug

25.01.2026

Eine Vorreiterin ist für immer von uns gegangen

AO Nymphalis antiopa.jpg.jpg
© Alois Ortner/ Trauermantel (Nymphialis antiopa)
Gudula Haug ist nicht  mehr unter uns.  Sie war eine Vorreiterin in vielen Naturschutzbereichen, da ihre  Liebe zur Natur ihr Leben prägte, nicht nur als Beruf.

Dipl.-Ing. Gudula Haug wurde am 2.12.1965 als Tochter des akademischen Malers Egon Haug, einem passionierten Naturschützer von zipserdeutscher Herkunft, und Edeltraud Haug, einer Kosmetikerin, in Wien als einziges Kind geboren. Aufgewachsen ist sie im auennahen grünen 22. Bezirk.

Ihr  Leben war von starker Naturliebe geprägt,  wahrscheinlich durch intensive Jugenderlebnisse auf unzähligen familiären Exkursionen und Reisen begründet  und durch die Werthaltungen ihres Vaters und ihrer besonders tierliebenden Mutter beeinflusst. So schienen ihr Ausbildungsweg und ihre Berufslaufbahn trotz vielseitiger anderer Interessen vorgezeichnet. Sie studierte Landschaftsökologie und -gestaltung auf der BOKU.  Davor vermittelte ihr ihre  Schulausbildung auf einer „Knödelakademie umfangreiche Qualifikationen in Haushalts-, praktischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, von denen sie dann auch in der Etablierung ihres Technischen Büros für Landschaftsplanung profitierte. Ausgehend von studienzeitlichen Naturerhebungs- und Umsetzungsprojekten etablierte sich vorerst eine innige Zusammenarbeit mit ihrer Studienkollegin DI Andrea Gross, vorm. Koller.  Gemeinsam mit dieser  setzte sie wegweisende  kommunale  Projekte  als Pionierin n der Biotopkartierung um, da ihre Projekte wesentlich umfangreicher als einfache Kartierungen auch raumordnerisch begründet und in gemeindepolitische Prozesse eingebunden waren.

Später war sie jahrelang in der angewandten Agrarökologie vor allem in der Betreuung von ÖPUL-Naturschutzflächen sowie in naturkundlichen Erhebungen des damaligen Ökopunkteprogramms tätig, welche sie alle niederösterreichischen Landesteile naturkundlich kennenlernen ließen. Persönliche Fachexpertise wurden vor allem im Fachbereich Botanik aufgebaut.

Am weiteren Lebensweg war sie seit 1997 in einer Partnerschaft, die sowohl berufliche  als auch private Wege umfasste, gemeinsam  mit  Kurt Nadler im Rahmen diverser Aufträge im weiten Themenbereich Naturschutz, tätig, zuletzt etwa im Rahmen des Natura 2000-Schutzgutmonitorings und des österreichischen Biodiversitätsmonitorings   

Der letzte Karriereabschnitt stand langjährig im Zeichen von in verschiedenen Gebieten ausgeführten botanisch begründeten Biotopkartierungen, welche umfassender Artenkenntnis bedurften. Ihr Wissen artikulierte sie nur in bescheidener und zurückhaltender Weise:  es floss aber in etliche Naturschutzprojekte und in Rotlistenerstellungen ein. 

Ihr Partner Kurt Nadler sagt:. "Ich konnte viel von ihr lernen, und sie gab mir mit ihrer intuitiven, treffsicheren Auffassungsgabe bis zuletzt zahlreiche Pflanzenbestimmungstipps. Ihr Blick für die Natur, u.a. Pflanzen und Vögel betreffend, war großartig. Abseits des Fachbereichs war es ein Genuss, von ihrer hohen praktischen Intelligenz profitieren zu können." 

Wir sind  sehr traurig, von Gudula Abschied nehmen zu müssen.  
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25.01.2026
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