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Abfallwirtschaftspreis "Phönix" 2026 an Vorreiterprojekte vergeben

28.03.2026

Hauptpreis „Phönix“ 2026 geht an den GVA Hollabrunn mit seiner Kampagne „Abfallverband Hollabrunn – Spielerisch zum Recycling“  

Die Gewinnerinnen des Phönix 2026 (Mitte) (c) ÖWAV I APA-Fotoservice Hörmandinger.jpg
Die Gewinnerinnen des Phönix 2026 © ÖWAV I APA-Fotoservice Hörmandinger

Wien  - Am 25. März 2026 wurde der Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ im Rahmen der Österreichischen Abfallwirtschaftstagung am Flughafen Wien- Schwechat zum 18. Mal vergeben. Der  Preis wurde in den drei Kategorien „Innovation“, „Kommunikation“ und „Best Project“  vergeben. Die Jury unter dem Vorsitz von ÖWAV-Geschäftsführer Daniel Resch bewertete die insgesamt 71 eingereichten Projekte nach den Kriterien Innovationscharakter, abfallwirtschaftliche Relevanz und Praxistauglichkeit.

In Vertretung von Bundesminister Norbert Totschnig überreichte Sektionschef Christian Holzer (BMLUK) im Rahmen einer Projektvorstellung und Siegerehrung  den Hauptpreis und die  begehrte Trophäe an den Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Abgabeneinhebung (GVA) des Verwaltungsbezirks Hollabrunn, der mit seiner Einreichung „Abfallverband Hollabrunn – Spielerisch zum Recycling“ auch die Kategorie „Kommunikation“ für sich entscheiden konnte.

Die ausgezeichnete Projekte im Überblick: 

Innovation:
Der 1. Platz ging an Brantner green solutions für eine weltweit neuartige Anlage zur Rückgewinnung von Glas aus Müllverbrennungsrückständen. Damit kann Glas mit sehr hoher Reinheit wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden.
 

Platz 2 erreichte die Montanuniversität Leoben mit einem Forschungsprojekt zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, das hohe Rückgewinnungsraten für wertvolle Metalle ermöglicht.
 

Kommunikation:
Neben dem Siegerprojekt aus Hollabrunn wurde das Projekt „GewissensBISS – geerntet.gekauft.gekübelt.“ der Universität für Bodenkultur Wien mit Platz 2 ausgezeichnet. Die Wanderausstellung sensibilisiert für Lebensmittelabfälle und zeigt Wege zu deren Vermeidung auf.
 

Best Project:

Der 1. Platz ging an GzG Gipsrecycling GmbH für Österreichs erste Gips-zu-Gips-Recyclinganlage, die jährlich bis zu 60.000 Tonnen Gipsabfälle wiederverwertet.

Den 2. Platz belegte die Magistratsabteilung 28 der Stadt Wien mit Maßnahmen zur Ressourcenschonung im Straßenbau durch verstärkte Wiederverwendung von Materialien.

 

 

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