© Skitterphoto - pixabay.com
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E-Wirtschaft erfreut über Einigung zu Ökostrompaket

Oesterreichs Energie Präsident fordert Politik auf, weiter am Erneuerbaren Ausbau Gesetz zu arbeiten

Als erfreuliches Zeichen einer verantwortungsvollen Energiepolitik auch in Zeiten des Wahlkampfs sieht Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der heimischen E-Wirtschaft, die parlamentarische Einigung über das Ökostrompaket. "Der gemeinsame Antrag der im Parlament vertretenen Parteien zeigt, dass man gewillt ist, die Herausforderungen der Dekarbonisierung anzunehmen", so Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie.

Die Einigung der Parteien schafft dem Erneuerbaren Ausbau aus Sicht der E-Wirtschaft jene Luft zum Atmen, die man bis zum Beschluss eines umfassenden Erneuerbaren Ausbau Gesetzes braucht. Schitter: "Das Wichtigste ist, dass ein Stillstand im Erneuerbaren Ausbau verhindert wird und dringend erforderliche Projekte die Chance auf Verwirklichung bekommen. Über die Höhe der Mittel für die einzelnen Bereiche wird es sicher noch Diskussionen geben. Das Entscheidende ist aber, dass ein abrupter Stopp vermieden wird."

Oesterreichs Energie appelliert an die Parteien und das zuständige Ministerium, zusätzlich zur nun gefundenen Einigung unverzüglich weiter am Erneuerbaren Ausbau Gesetz zu arbeiten, unabhängig von möglichen Konstellationen einer künftigen Bundesregierung. "Die positive Stimmung, die nun entstanden ist, gilt es zu nutzten", so Schitter. Die Unternehmen der E-Wirtschaft arbeiten mit vollem Einsatz an der erneuerbaren Stromzukunft.

"Was es neben der heutigen Einigung braucht, sind langfristige Rahmenbedingungen und die Unterstützung der Bevölkerung für Infrastrukturprojekte", so Schitter mit Verweis auf die heutigen weltweiten Aktionen zum Klimaschutz. In diesem Zusammenhang betont Schitter die Bedeutung des von der E-Wirtschaft vorgeschlagenen Klimapakts, einem Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Bevölkerung zum Umbau des Energiesystems.


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