© Wiener Linien
© Wiener Linien

Wiener Öffis europaweit Vorbild

Top ausgebautes Netz, laufende Investitionen, moderne Fahrzeuge - und das um 1 Euro am Tag - das ist aktiver Klimaschutz!

Europaweit vorbildlich gelten die Wiener Öffis - ein top ausgebautes Öffi-Netz mit modernen Fahrzeugen, kurzen Intervallen und das um 1 Euro am Tag. "Wien zeigt einmal mehr, wie eine stadt- und umweltverträgliche Verkehrspolitik funktioniert. Öffis werden dann genutzt, wenn das Angebot passt: kurze Intervalle, moderne Fahrzeuge, der laufende Ausbau des Öffi-Netzes sind die wesentlichen Faktoren des Wiener Erfolgsprojekts. Wenn dann noch der Preis stimmt, fällt der Umstieg vom Auto leicht", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Die rot-grüne Stadtregierung setze bewusst auf attraktive und günstige Öffis, sind sie doch einer der effektivsten Beiträge zum Klimaschutz. Die 365 €-Jahreskarte sei erst kürzlich von Berlins Bürgermeister als Vorbild für die deutsche Hauptstadt genannt worden.

Fahrgastrekorde und einzigartiger Modal Split

Die steigenden Passagierzahlen der letzten Jahre zeigen die positive Entwicklung der Wiener Öffis klar: Im abgelaufenen Jahr haben 965,9 Millionen Menschen - und damit 2,6 Millionen täglich - die Wiener Öffis genutzt. Das ist der fünfte Anstieg in Folge. 2018 waren bereits 822.000 Fahrgäste mit einer Jahreskarte unterwegs, das ist ein Plus von über 40.000 in nur einem Jahr. Nur zum Vergleich: 2012 gab es 501.000 Menschen, die mit einer Jahreskarte unterwegs waren. Heute gibt es - mit den 822.000 - mehr Jahreskartenbesitzer als zugelassene Pkw in Wien. Der Modal-Split-Anteil der Öffis liegt bei erfreulich hohen 38 Prozent, während die Autofahrer nur bei 29 Prozent liegen. In den letzten 25 Jahren hat sich damit die Nutzung von Öffis und PKWs umgekehrt.

Zwtl.: Öffis sind aktiver Beitrag zum Klimaschutz in der Millionenstadt

Über 95 % der WienerInnen haben eine Haltestelle in Gehweite, die Stadtentwicklung setzt auf Öffis als Rückgrat, wie der Bau der U2 in die Seestadt vor Fertigstellung der Wohnbauten gezeigt hat. Eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung und Querfinanzierung des Öffentlichen Verkehrs sorgt dafür, dass in Wien mehr Wege mit den Öffis zurückgelegt werden als in jeder deutschen Stadt. "Die Wiener Öffis sind ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz, nicht zufällig hat Wien die geringsten CO2-Emissionen pro Kopf", so Sima. Jahrelange Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs machen diesen Erfolg möglich - die Jahreskarte um 365 € ist das Sahnehäubchen auf dem "Coup Wiener Linien".

435 Millionen werden heuer in die Öffis investiert

Um die Fahrgäste auch weiterhin vom guten Öffi-Angebot zu überzeugen, werden dieses Jahr über 435 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Öffis investiert, die entscheidend zum Klimaschutz beitragen. 2019 liegt der Fokus auf Straßenbahnprojekten - mit dem Öffi-Paket werden Bim und Bus beschleunigt und weiter ausgebaut. Die Wiener Linien schaffen aber auch neue Klimaanlagen an - die U6 ist nächstes Jahr vollständig klimatisiert, allein dies kostet 4 Mio. Euro. Laufend modernisieren die Wiener Linien die Bus- und Straßenbahnflotte und erneuern die Stationen und Gleise. Das größte Projekt, das uns die nächsten Jahre über begleitet, ist das neue Linienkreuz U2xU5. Aktuelle Infos rund um den Bau des Jahrhundertprojekts gibt es im multimedialen Infocenter in der Station Volkstheater.


Artikel Online geschalten von: / holler /