© oekonews -Wolfgang Pucher/Spannende Gespräche bei, R20 Austrian World Summit: Bundeskanzler Kurz, Arnold Schwarzenegger, Bundespräsident van der Bellen, Ministerin Köstinger und Vorstandsvorsitzender Weinberger- Hagelversicherung
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R20 Austrian World Summit: Gemeinsam für eine saubere Energiezukunft

An dem Tag, an dem wir uns für eine Welt entscheiden, die von grüner Energie angetrieben wird, entscheiden wir uns für die Zukunft.

© oekonews - Wolfgang Pucher / Arnold Schwarzenegger
© oekonews - Wolfgang Pucher / Arnold Schwarzenegger
© oekonews - Wolfgang Pucher / Lucia Steinwender punktete mit ihrer Zivilcourage
© oekonews - Wolfgang Pucher / Lucia Steinwender punktete mit ihrer Zivilcourage

Wien- Die Veränderung ist machbar, soviel scheint fix. Nun geht es darum, gemeinsam daran zu arbeiten. Rund 1.200 Gäste aus aller Welt kamen zum R20 Austrian World Summit nach Wien in die Hofburg und folgten damit der Einladung der Klimaschutzinitiative von Arnold Schwarzenegger. Sein Appell war klar: Wir müssen gemeinsam weiter an einer sauberen und gesünderen Zukunft zu arbeiten, denn Klimaschutz ist wichtig.

Mit einer spontanen Rede punktete Lucia Steinwender, eine Aktivistin von "System Change, not Climate Change", die anlässlich der Eröffnungsrede des Bundeskanzlers ans Mikrofon eilte. Sie forderte eine ambitionierte Klima- und Energiestrategie von Österreich und ein Ende der Spekulationen um die dritte Piste am Flughafen und eröffnete damit defakto die Konferenz.

Kurz ließ die Aktivistin ausreden und ging auf das Statement ein, in dem er meinte, er müsse dem zuvor gesagten recht geben, es gehe tatsächlich nicht darum, was gesagt werde, sondern darum, was konkret getan werde.

Bundeskanzler Sebastian Kurz weiter: "Wir alle haben eine Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel, und die Wirtschaft kann eine positive Rolle im Klimaschutz spielen. Ein wirklicher Erfolg kann nur gelingen, wenn er nachhaltig ist, dazu braucht es nachhaltiges Wachstum.“

Arnold Schwarzenegger motivierte in seiner Rede dazu, sich nicht aufhalten zu lassen: „Seid nicht frustriert, dass einige Staatschefs in der Vergangenheit stecken geblieben sind. Es gibt viele Führungspersönlichkeiten auf der ganzen Welt, die dieses Vakuum füllen und wir werden gemeinsam für eine saubere Energiezukunft kämpfen."

„Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Wir alle hier wissen heute, auf welcher Seite der Geschichte wir stehen. Die Frage ist also, für welche Seite Sie sich entscheiden werden - die der Verlierer mit schmutziger Vergangenheit oder die der Gewinner mit einer sauberen Zukunft? An dem Tag, an dem wir uns für eine Welt entscheiden, die von grüner Energie angetrieben wird, entscheiden wir uns für die Zukunft. Und wir haben uns entschieden, unseren Planeten wieder großartig und gesünder zu machen,“ sagte Schwarzenegger.

Nicht nur er, auch andere international führende Politikerinnen und Politiker, die extra nach Wien gekommen waren, verwiesen auf die Bedeutung des Klimawandels als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, darunter auch UN-Generalsekretär António Guterres, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Norwegens Staatsministerin Erna Solberg, Dänemarks Staatsminister Lars Lokke Rasmussen und Maros Sefcovic, Vizepräsident der Europäischen Kommission.

Van der Bellen wies auf die wichtige Rolle von Pionieren hin: "Denn diese sind es, die voran gehen, bis aus einer Vision eine Bewegung wird, die nicht mehr aufzuhalten ist. Die aktuellen Herausforderungen sind wie eine neue industrielle Revolution, die es zu schaffen gilt."

UN-Generalsekretär António Guterres betonte: „Jeden Tag sehe ich die Probleme der Welt, aber keines ist so groß wie der Klimawandel. Die Steinzeit ist nicht zu Ende gegangen, weil uns die Steine ausgegangen sind. Das fossile Zeitalter wird nicht zu Ende gehen, weil uns die fossilen Rohstoffe ausgehen. Es braucht jedoch mehr Ambition." Er stellte die Wichtigkeit der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) für die gesamte Bevölkerung und die Umwelt in den Mittelpunkt.



„Die Konferenz war ein voller Erfolg, da es uns damit gelungen ist, ein weiteres Stück des Weges zur COP24 in Polen zu ebnen. Die Ergebnisse des R20 Austrian World Summut werden nun in den Talanoa-Dialog einfließen. Wir rufen die COP dazu auf, die Führungsstärke der Regionen anzuerkennen und noch mehr hervorzuheben. Sie spielen eine Schlüsselrolle im Erreichen der Klimaziele von Paris,“ so R20 Austria & EU Direktorin und Organisatorin Monika Langthaler.


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