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Rolle der Saatgut- und Chemiekonzerne wird überprüft

Sonderausschuss über das EU-Genehmigungsverfahren für Pestizide (PEST) nimmt Arbeit auf

Straßburg/Wien - Die Mitglieder der Sonderausschusses PEST („Special Committee on the Union’s authorisation procedure for pesticides”) über das EU-Genehmigungsverfahren für Pestizide wie Glyphosat haben am Montag, 12. März am Abend über die Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Berichterstatter entschieden.

Den Vorsitz übernimmt Eric Andrieu (Sozialdemokraten, Frankreich), Berichterstatter sind Bart Staes (Grüne/EFA) und Nobert Lins (Konservative, Deutschland). Mitglied für die Grünen/EFA-Fraktion ist außerdem Michèle Rivasi (Koordinatorin, Frankreich), stellvertretende Mitglieder für die Grünen/EFA-Fraktion sind Thomas Waitz (Österreich) und Maria Heubuch (Deutschland). Auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion wird der Sonderausschuss voraussichtlich neun Monate lang das EU-Genehmigungsverfahren für Pestizide untersuchen, Interessenkonflikte offenlegen und Empfehlungen aussprechen.

Thomas Waitz, stellvertretendes Mitglied, kündigt eine Überprüfung der Zulassungsentscheidung an: „Wir werden den EU-Agenturen und der Rolle der Saatgut-und Chemiemonopolisten auf den Zahn fühlen. Entscheidend für die Zulassung von Pestiziden und Herbiziden müssen die Gesundheit der Menschen und die Verträglichkeit für die Umwelt sein. Wir werden weiter an der Seite von Millionen besorgter Bürger*innen dafür kämpfen, dass gefährliche Pestizide künftig aus dem Verkehr gezogen werden.“


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