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70 Prozent reagieren auf weiter steigende Spritpreise!

21.09.2005

Jungen und über 50–Jährigen sind mehr Öffis wichtiger als mehr Kilometergeld. VCÖ fordert eine gleich hohe Pendlerpauschale für Bus– und Bahnpendler!

VCÖ (Wien, 21. September 2005) – Die Österreicher werden auf die steigenden Spritpreise reagieren. Das ist das Ergebnis des VCÖ–Verkehrsradar, der monatlich in Kooperation von OGM und VCÖ durchgeführt wird. Die häufigsten Reaktionen: Beim nächsten Autokauf ein sparsameres Modell kaufen, Sprit sparender fahren sowie – am häufigsten genannt – auf Öffentliche Verkehrsmittel bzw. das Fahrrad umsteigen. Weiteres Ergebnis des VCÖ–Verkehrsradar: Die Jungen und die über 50–Jährigen fordern von der Politik in erster Linie den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs.
Der VCÖ hat auch erheben lassen, welche Maßnahmen die Bevölkerung von der Politik fordert. Während bei den 30 bis 50 Jährigen die Forderung nach höherem Kilometergeld und höherer Pendlerpauschale an erster Stelle steht, ist sowohl den 18 bis 30–Jährigen als auch den über 50–Jährigen der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs am wichtigsten.
„Die Regierung hat nur das Kilometergeld und die Pendlerpauschale erhöht. Zwei Drittel der Österreicher wollen aber andere Maßnahmen„, betont VCÖ–Experte Rauh.
Der VCÖ fordert, dass die Regierung ihren Anteil an der Nahverkehrsförderung wieder von 33 auf 50 Prozent erhöht. „Mehr Bus– und Bahnverbindungen sind in Zeiten steigender Spritpreise das Gebot der Stunde„, betont VCÖ–Experte Rauh.
Experten rechnen mit einem Spritpreis von 2 Euro. Bei der Frage, wie die Österreicher reagieren, gab es die erfreuliche Erkenntnis, dass mehr als 2/3 der Österreicher (70 Prozent) entweder Spritsparender fahren oder entsprechende Autos kaufen oder überhaupt mehr mit den Öffis fahren und zu Fuß gehen. Hiermit ist klar bewiesen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Spritpreis und Ökologie herrscht, was nach wie vor von energiepolitischen Fossilen bestritten wird.
Weitere Infos: VCÖ
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21.09.2005 | Autor*in: pawek
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