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60 Jahre nach Start von EURATOM: Bundesregierung muss Initiative für Endlagerung der Europäischen Atomgemeinschaft starten

28.03.2017

OÖ Initiative in Wien, Brüssel und durch eigene Euratom-Konferenz

© exploder -pixabay.com
© exploder -pixabay.com
Gefeiert wurde von ganz Europa an diesem Wochenende der 60.Geburtstag der EU. Zurecht nichts zu hören war von EURATOM, der mächtigen Europäischen Atomgemeinschaft, die seit 1957 praktisch unverändert ist und immer mehr zum Anachronismus wird und mit der aktuellen Wirklichkeit der EU-Energieversorgung nichts zu tun hat: denn in den vergangenen 60 Jahren haben sich die Zukunft der europäischen Energieversorgung und der Forschungsbedarf völlig verändert. Die Zahl der Atomreaktoren ist seit der Blüte in den 1980er Jahren um 50 gesunken, Einigkeit besteht, dass die Zukunft bei Energieeffizienz und Erneuerbaren liegt. Im Gegensatz zu 1957 ist heute klar, dass die Risiken vielfach höher sind als gedacht, die Entsorgung des Atommülls völlig ungeklärt und der Neubau völlig unwirtschaftlich ist. EURATOM jedoch hält die Atomenergie künstlich am Leben, durch nichts lässt sich die herausgehobene Stellung rechtfertigen, die dieser Vertrag der Atomenergie einräumt. Die Rechnung zahlen die Bürger/innen der EU: bis 2050 schätzt die EU den Investitionsbedarf auf 650 Milliarden Euro. Es ist daher allerhöchste Zeit, dass 60 Jahre nach der Gründung endlich der Schlussstrich gezogen wird: Österreich muss mit anderen Ländern wie Deutschland eine Initiative zur Auflösung von EURATOM oder den Umbau in eine Forschungsgemeinschaft für Energiewende und die Stilllegung und Endlagerung der Atomreaktoren in der EU starten. Oberösterreich will dafür in den nächsten Monaten Initiativen starten: bei der Landesumweltreferent/innenkonferenz im Juni in Gmunden, bei einer Konferenz der von Anschober gegründeten Allianz der Regionen für einen Europäischen Atomausstieg am 26.April in Brüssel und bei einer eigenen internationalen Konferenz für ein Ende von Euratom am 25.April in Linz. 60 Jahre nach der Gründung ist es Zeit für Ende und Reform.

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28.03.2017 | Autor*in: holler
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