4. Staatsvertrag Schweiz–Österreich unterzeichnet: „Historischer Tag für Vorarlberg“
Auf der Wiesenrainbrücke zwischen Widnau und Lustenau wurde am 17.5.2024 der 4. Staatsvertrag Schweiz–Österreich zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Alpenrhein – Rhesi unterzeichnet. Für Bundesminister Johannes Rauch ein historischer Tag für Vorarlberg: „Rhesi bringt Sicherheit für 300.000 Menschen im Vorarlberger und Schweizer Rheintal und schafft Lebensraum für Tiere und Pflanzen.“ Ein so großes grenzüberschreitendes Projekt werde das Bild des Rheins und der angrenzenden Gemeinden grundlegend verändern, so Rauch. Er hat das Projekt während seiner Zeit als Umweltlandesrat maßgeblich mitgestaltet und nun als Mitglied der Bundesregierung mitbeschlossen. Rhesi biete die Chance neue Wege im Bereich der Renaturierung und der Hochwassersicherheit zu gehen, so Rauch: „Die Kosten von 2 Milliarden Euro sind nur ein Vorgeschmack dessen, was durch die Klimakrise auf uns zukommt“, betont Rauch.
„Rhesi ist ein hervorragendes Renaturierungsprojekt, das den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen enorm aufwerten wird. Ich freue mich deswegen, dass heute dieser historische Vertrag unterzeichnet wird. Gleichzeitig handelt es sich aber auch um ein teures Klimawandelanpassungsprojekt. Wir sehen nämlich, dass aufgrund der Klimakrise Starkregenereignisse zunehmen und somit natürlich die Hochwassergefahr steigt“, betont Umweltlandesrat Daniel Zadra hinzu. Erst diese Woche sind aktuelle Zahlen dazu präsentiert worden. Mit 31 Starkniederschlagstagen in Vorarlberg liegt das Jahr 2023 demnach auf Platz drei der zumindest 87 Jahre langen Aufzeichnungen. „Das größte Hochwasser-Schutzprojekt Österreichs ist daher für die 300.000 Menschen, die im Rheintal leben, überlebenswichtig.“
Hochwasserschutz in Einklang mit der Natur
„Hochwasserschutz bedeutete in den letzten Jahrhunderten ein Gegen die Natur. Im Fokus stand das Bändigen der Wassergewalten und Einschnüren der Gewässer mit harten Damm- und Sohlenverbauten“, so Christoph Metzler, Umweltsprecher der Grünen. „Starkregenereignisse nehmen zu und die Anforderungen an einen erhöhten Hochwasserschutz und die Dammstabilität bieten am Rhein die Möglichkeit, Naturraum, Lebensraum und Hochwasserschutz besser zu vereinen“, so Metzler.
„Rhesi ist ein hervorragendes Renaturierungsprojekt, das den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen enorm aufwerten wird. Ich freue mich deswegen, dass heute dieser historische Vertrag unterzeichnet wird. Gleichzeitig handelt es sich aber auch um ein teures Klimawandelanpassungsprojekt. Wir sehen nämlich, dass aufgrund der Klimakrise Starkregenereignisse zunehmen und somit natürlich die Hochwassergefahr steigt“, betont Umweltlandesrat Daniel Zadra hinzu. Erst diese Woche sind aktuelle Zahlen dazu präsentiert worden. Mit 31 Starkniederschlagstagen in Vorarlberg liegt das Jahr 2023 demnach auf Platz drei der zumindest 87 Jahre langen Aufzeichnungen. „Das größte Hochwasser-Schutzprojekt Österreichs ist daher für die 300.000 Menschen, die im Rheintal leben, überlebenswichtig.“
Hochwasserschutz in Einklang mit der Natur
„Hochwasserschutz bedeutete in den letzten Jahrhunderten ein Gegen die Natur. Im Fokus stand das Bändigen der Wassergewalten und Einschnüren der Gewässer mit harten Damm- und Sohlenverbauten“, so Christoph Metzler, Umweltsprecher der Grünen. „Starkregenereignisse nehmen zu und die Anforderungen an einen erhöhten Hochwasserschutz und die Dammstabilität bieten am Rhein die Möglichkeit, Naturraum, Lebensraum und Hochwasserschutz besser zu vereinen“, so Metzler.