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380 kV: Schluss mit dem Opportunismus!

04.04.2007

Verbund will mit neuen 380kV-Leitungen Atomstrom importieren

ja © Archiv
ja © Archiv
Für ein Ende des Opportunismus im Zusammenhang mit geplanten 380kV Hochspannungsleitungen sprach sich die Umweltorganisation VIRUS heute aus. VIRUS -Sprecher Wolfgang Rehm: "Die Geschichte der 380 kV Leitungen in Österreich ist eine Opportunismusgeschichte, jetzt gräbt der Verbund Projekte wieder aus, die während der Mochovce Krise nicht opportun waren, und die Bundesregierung spielt mit."
Mit zusätzlichen Leitungsverbindungen nach Slavetice (CZ) und Stupava (SK) möchte die Verbundgesellschaft die Voraussetzungen für die Abwicklung zusätzlicher Stromimporte und Durchleitungen schaffen. "Laut einem Papier der Verbund-Tochter APG sind für das Jahr 2012 Importe im Bereich von 16-25 Terawattstunden vorgesehen, das entspricht einem kontinuierlichen Transport einer Leistung von 2800 Megawatt - soviel wie 12 Donaukraftwerke," so Rehm. Handelt es sich im ersten Fall um die Verstärkung einer bestehenden Verbindung, müsste die Stupava-Leitung neu errichtet werden und dabei das Marchfeld und die besonders sensiblen Vogelschutzgebiete an der March queren. Pikantes Detail: Für diese Leitung wurde bereits 1994 eine Vereinbarung mit der Slowakei unterzeichnet. Unter dem Druck derÖffentlichkeit hat der Verbund, wegen der schlechten Optik von Direktimporten aus dem umstrittenen AKW Mochovce, das bereits angelaufene Projekt aber wieder einschlafen lassen - um jetzt ein Jahrzehnt später wieder Morgenluft zu wittern. Für Rehm ist das nicht der einzige Fall von Opportunismus: "Auch bei der umstrittenen "Steiermark-Leitung" hat der Verbund jahrelang mit Salamitaktik herumlaviert, um dann über entstandene Verzögerungen zu jammern."
Nun sollen in den AKW Mochovce und Bohunice weitere Kraftwerksblöcke errichtet werden und die österreichische Bundesregierung hat mit ihrer halbherzigen Atompolitik dennoch beim EU-Rat ihre Zustimmung zu neuen grenzüberschreitenden Leitungsverbindungen erteilt, die gemeinsam mit der Steiermark Leitung z.B. der in Mochovce engagierten italienischen Enel die Durchleitung ermöglichen. "Der wahre Skandal ist aber, dass Regierung und Verbund jahrzehntelang dem wachsenden Stromverbrauch nahezu tatenlos zugesehen haben und jetzt immer noch einfach nur ihre Leitungen bauen wollen, ohne nachfrageseitig auch nur einen Finger zu rühren", so Rehm abschließend.
Quelle: Wolfgang Rehm / VIRUS

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04.04.2007 | Autor*in: litschauer
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