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365 Meter Richtung Zukunft – Bau der höchsten Windenergieanlage der Welt startet

21.07.2025
Baustelle 9Jul-1 2025.jpg
Baustelle der Höhenwindanlage © Archiv
 Klettwitz  – Jahrelang wurde eine Windkraftanlage entwickelt und geplant,  die anders ist.  Sie ist ein Symbol für den Wandel – und für die Zukunft der Energieversorgung: In Klettwitz (Brandenburg) begannen in der Vorwoche die Hochbauarbeiten am weltweit höchsten Windturm. Der GICON®-Höhenwindturm (GICON®-HWT) soll mit 365 Metern nicht nur das zweithöchste Bauwerk Deutschlands werden, sondern vor allem neue Maßstäbe in der Windenergie setzen.

Wo einst Braunkohle gefördert wurde, entsteht heute ein Leuchtturmprojekt der Energiewende. Herzstück ist eine Windturbine mit einer Nabenhöhe von 300 Metern – weit über dem üblichen Niveau. Dort, in dieser bisher unerschlossenen Höhenlage, weht der Wind besonders kräftig und gleichmäßig. Die Folge: doppelter Stromertrag bei gleichem Rotordurchmesser im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen.
 

„Wir holen den Höhenwind vom Himmel“
 

„Der GICON®-Höhenwindturm verschiebt die Grenzen des Machbaren“, sagt Prof. Jochen Großmann, Gründer und Geschäftsführer von GICON®. „Wir nutzen Wind, der bisher unerreichbar war – und schaffen so eine neue Dimension der grünen Stromproduktion.“  
Die 3,8-Megawatt-Turbine von VENSYS soll jährlich mindestens 18 Millionen Kilowattstunden liefern – genug für rund 6.000 Haushalte.
 

Ingenieurleistung und Zukunftsvision

Der Gittermast des Turms besteht aus über 2.000 Tonnen Stahl und rund 22.000 Einzelteilen – eine technische Meisterleistung, bei der bewusst auf marktgängige Komponenten gesetzt wird. Ziel ist die spätere Serienproduktion, idealerweise unter Einbindung regionaler Unternehmen.
 

Doch der GICON®-HWT ist mehr als ein Einzelprojekt: Er ist Teil des GICON®-Hybridkraftwerks, einem neuartigen Konzept zur dreifachen Flächennutzung. Auf einer Fläche entstehen Windenergieanlagen in zwei Höhenebenen und großflächige Photovoltaik – ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Der Höhenwind liefert dabei wetterunabhängigen, stabilen Strom, auch wenn am Boden Flaute herrscht.
 

Gefördert von SPRIND – für eine mutige Energiewende
 

Möglich wird das Projekt durch die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), deren Tochterfirma beventum GmbH den Bau beauftragt hat. „Sprunginnovationen brauchen Mut und starke Partner. Mit GICON® haben wir genau das gefunden“, so Dr. Martin Chaumet von SPRIND. Die Inbetriebnahme ist im Sommer 2026 geplant.

In Klettwitz wächst derzeit nicht nur ein technisches Meisterwerk in den Himmel – sondern auch ein Symbol dafür, dass die Energiewende nicht nur notwendig, sondern machbar ist - manchmal sogar 365 Meter hoch.

Links

  • In Brandenburg entsteht das höchste Windrad der Welt

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