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331.445 Meilensteine für das Klima – Abschlussveranstaltung der Kindermeilenkampagne 2004

15.01.2005

Die fleißigsten Meilensammler wurden ausgezeichnet

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zur Kindermeilenkampagne 2004 wurden gestern die fleißigsten MeilensammlerInnen von Umweltminister Josef Pröll, Karl Zöchmeister (Sprecher des Vorstandes der ÖBB), Dr. Paul Frey ( ÖBB–Postbus GmbH) und Wolfgang Mehl (GF Klimabündnis Österreich) ausgezeichnet. Die jungen Umweltschützer haben sich ihre Ehrung mehr als verdient – die SchülerInnen sammelten verhältnismäßig die meisten Meilen. Verliehen wurden eine Oldtimer–Postbus–Reise und der Besuch des Tiergartens Schönbrunn.
Von März bis 10. November 2004 sammelten über 300 Schulen und 30.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich insgesamt 331.445Grüne Meilen. Sie versuchten ohne „Elterntaxi = Auto„ zur Schule zu kommen und setzten somit ein positves Zeichen für klimafreundlichen Verkehr.

Die Preisträger:

Volksschule Johannes Messner I, Schwaz – Tirol (145 Kinder – 3672 Meilen)
Sie sammelten auch während des gesamten Jahres Grüne Meilen
Volksschule Thomasroith – Oberösterreich (26 Kinder – 510 Meilen)
Die Eltern konnten in der Mobilitätswoche in der Schule den Autoschlüssel hinterlegen und somit beim Meilensammeln mithelfen.
Volksschule Gablitz – Niederösterreich (220 Kinder – 4238 Meilen)
BRG VI, Marchettigasse – Wien (44 Kinder – 821 Meilen)
Neben den 4 Preisträgerschulen haben alle 300 Kindermeilen–Schulen Österreichs hervorragende Leistungen vollbracht und einen wirklich beachtenswerten Bewusstseinsbildungsprozess in Gang gesetzt!

Warum mit dem Postbus?

Der Postbus unterstützte erfolgreich die Kindermeilenkampagne. Täglich bringt der Postbus 200.000 Schüler und Lehrlinge sicher in die Schule bzw. zur Arbeitsstätte. Um den jüngsten Verkehrsteilnehmern so früh als möglich umweltfreundliche Mobilität nahe zu legen und Ihnen Sicherheit im Straßenverkehr zu lernen ist die Kindermeilenkampagne als Maßnahme für den Postbus sehr wichtig. „Ich bin stolz, dass sich so viele Kinder an dieser tollen Aktion beteiligt haben. So lernen die Kinder schon früh, dass es eine klimafreundliche Alternative zum Individualverkehr gibt.„ unterstreichen Goldmann, Geschäftsführerin der ÖBB–Postbus GmbH und Dr. Paul Frey die Entscheidung die Kindermeilenkampagne zu unterstützen.

Auch mit der Bahn ists umweltfreundlich

Im Personenverkehr schlägt die Bahn das Auto um etwa das Zehnfache. Ein Autofahrer verursacht pro gefahrenen Kilometer in etwa den zehnfachen CO2–Ausstoß eines Bahnkunden. Allein mit einer einzigen Fahrt von Wien nach Salzburg kann ein Bahnkunde daher mehr als 30 kg CO2 gegenüber einem Autofahrer einsparen. Noch deutlicher ist der Unterschied im Güterverkehr. Der LKW–Verkehr belastet die Umwelt beinahe 30 Mal stärker als die Bahn. Umso mehr begrüßen die ÖBB das Engagement von Schulen, das in Richtung Umweltbildung geht. Der Erfolg der Kindermeilenkampagne ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Interesse für umweltverträgliche Verkehrsträger bei der jungen Bevölkerung sehr groß ist. Bahn wirkt. Für unsere Kunden und für unsere Umwelt.

Auf Kinderfüßen bis zum Mond

Der PKW–Bestand hat sich seit 1965 verfünffacht, die klimaschädlichen CO2–Emissionen aus dem Gesamt–Verkehrsbereich sind von 1980 bis 2002 um 86 % gestiegen. Der PKW–Verkehr produziert mit 56 % die meisten CO2–Emissionen des Verkehrssektors. Zahlen die schockieren – Handeln ist notwendig.
Viele kleine Schritte können Großes bewirken – das haben Österreichs SchülerInnen 2004 bewiesen!
Während Erwachsene bei der Klimakonferenz im Dezember 2004 in Buenos Aires/Argentinien verhandelten, handelten 30.000 Kinder und Jugendliche im Zeichen des Klimaschutzes indem Sie umstiegen und versuchten, zu Fuß, per Scooter, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. 331.445 Grüne Meilen (=umweltfreundlich zurückgelegte Schulwege) konnten ausgezählt werden. So wurde das wirklich hohe Meilenziel fast erreicht und unsere Erde kann über 8 Mal ! umweltfreundlich umrundet werden.
Mehr Informationen:Klimabündnis
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15.01.2005 | Autor*in: holler
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