30 Megawatt an neuen Solarstromanlagen geplant
Rosenheim/Traunstein/Berchtesgadener Land – Die Initiative „Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein„, ein Zusammenschluss der Umweltverbände mit dem Handwerk und der Kommunalpolitik packt neue Themen an.
In bewährter Weise wird das Thema Sonnenstrom weitergeführt. Vorgesehen ist eine Ausweitung der Aktivitäten auf die Landkreise Altötting und Mühldorf. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird derzeit eine neue Sonnenstrombroschüre erstellt, mit den aktuellen Informationen zu den neuen Einspeisevergütungen und Kreditprogrammen. Im Vordergrund steht aber auch, das Know–How der Handwerker weiter auf hohem Niveau zu halten. „Wir wollen mit einer gezielten Fortbildung unserer Betriebe unter anderem die wichtigen Themen Ertragsgarantie und Anlagenversicherung vermitteln„, so Innungsobermeister Rudolf Wagner. Es gehe darum, dem Verbraucher weiterhin Qualität statt Quantität anzubieten.
Die Initiative hat sich zudem ein neues ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bis Ende 2006 sollen in der Region 30 Megawatt an Solarstromanlagen am Netz sein. Damit könnte der Umsatz im Handwerk von bisher 42 Millionen Euro auf rund 120 Millionen Euro gesteigert werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel mit den sehr attraktiven Rahmenbedingungen erreichen. Wir wollen die Chance nutzen die Solarregion vom Watzmann bis zum Wendelstein konsequent weiter auszubauen und die positive Regionalentwicklung fortzusetzen„, so der Sprecher der Initiative Peter Rubeck vom Forum Ökologie in Traunstein. Letztlich profitieren nicht nur die Umwelt und das Handwerk, sondern auch die Kommunen durch Steuereinnahmen.
Mit dem Projekt „Sonnenhaus„ wird der Rosenheimer Solarförderverein das Bauen mit der Sonne sowohl beim Neubau als auch bei der Altbausanierung angehen. Im Vordergrund steht zum einen die Information über sinnvolle Bausysteme und Haustechniken, zum anderen die Information über die vielfältigen Förderprogramme und öffentlichen Kredite. „Praxisbeispiele aus der Region belegen dabei anschaulich, dass mit der heutigen Technik Solarhäuser keine Utopie mehr sind, sondern Realität„. Oft fehlen den Bauherren oder Projektanten aber die richtigen Informationen. Genau hier packen wir an„, so Martin Winter vom Rosenheimer Solarförderverein. Die ausführliche Vorstellung des Projektes erfolgt im Mai. Im Oktober werden die gelungensten Beispiele aus dem Landkreis Rosenheim mit dem Prädikat „Rosenheimer Sonnenhaus„ ausgezeichnet.
Der zweite neue Themenbereich ist im Berchtesgadener Land die Biomasse. Im Rahmen der Agenda21 sollen vor allem Kommunen durch eine gezielte Hintergrundinformation motiviert werden, Beispielprojekte zur Wärmeversorgung öffentlicher Gebäude mit Biomasse anzugehen. „Wir setzen natürlich auf die Vorbildfunktion der Gemeinden und die potentiellen Energiewirte„, so Stefan Neiber vom Landratsamt Berchtesgadener Land. In das Projekt integriert werden sollen neben der Biomassegruppe der Landkreisagenda auch die Landwirtschafts– und Forstämter. Aber nicht nur die Information, sondern vor allem auch die konkrete Umsetzung von Biomasseprojekten soll begleitet werden.
Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro, das die Initiative mit dem Agenda–Wirtschaftspreis im letzten Jahr erhalten hat, bildet eine optimale Teilfinanzierung der Projekte. Insgesamt weisen die neuen Themen ein Gesamtbudget von rund 65.000 Euro auf, die aus Eigenmittel der Vereine, über die Handwerker und Sponsoren aufgebracht werden.
In bewährter Weise wird das Thema Sonnenstrom weitergeführt. Vorgesehen ist eine Ausweitung der Aktivitäten auf die Landkreise Altötting und Mühldorf. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird derzeit eine neue Sonnenstrombroschüre erstellt, mit den aktuellen Informationen zu den neuen Einspeisevergütungen und Kreditprogrammen. Im Vordergrund steht aber auch, das Know–How der Handwerker weiter auf hohem Niveau zu halten. „Wir wollen mit einer gezielten Fortbildung unserer Betriebe unter anderem die wichtigen Themen Ertragsgarantie und Anlagenversicherung vermitteln„, so Innungsobermeister Rudolf Wagner. Es gehe darum, dem Verbraucher weiterhin Qualität statt Quantität anzubieten.
Die Initiative hat sich zudem ein neues ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bis Ende 2006 sollen in der Region 30 Megawatt an Solarstromanlagen am Netz sein. Damit könnte der Umsatz im Handwerk von bisher 42 Millionen Euro auf rund 120 Millionen Euro gesteigert werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel mit den sehr attraktiven Rahmenbedingungen erreichen. Wir wollen die Chance nutzen die Solarregion vom Watzmann bis zum Wendelstein konsequent weiter auszubauen und die positive Regionalentwicklung fortzusetzen„, so der Sprecher der Initiative Peter Rubeck vom Forum Ökologie in Traunstein. Letztlich profitieren nicht nur die Umwelt und das Handwerk, sondern auch die Kommunen durch Steuereinnahmen.
Mit dem Projekt „Sonnenhaus„ wird der Rosenheimer Solarförderverein das Bauen mit der Sonne sowohl beim Neubau als auch bei der Altbausanierung angehen. Im Vordergrund steht zum einen die Information über sinnvolle Bausysteme und Haustechniken, zum anderen die Information über die vielfältigen Förderprogramme und öffentlichen Kredite. „Praxisbeispiele aus der Region belegen dabei anschaulich, dass mit der heutigen Technik Solarhäuser keine Utopie mehr sind, sondern Realität„. Oft fehlen den Bauherren oder Projektanten aber die richtigen Informationen. Genau hier packen wir an„, so Martin Winter vom Rosenheimer Solarförderverein. Die ausführliche Vorstellung des Projektes erfolgt im Mai. Im Oktober werden die gelungensten Beispiele aus dem Landkreis Rosenheim mit dem Prädikat „Rosenheimer Sonnenhaus„ ausgezeichnet.
Der zweite neue Themenbereich ist im Berchtesgadener Land die Biomasse. Im Rahmen der Agenda21 sollen vor allem Kommunen durch eine gezielte Hintergrundinformation motiviert werden, Beispielprojekte zur Wärmeversorgung öffentlicher Gebäude mit Biomasse anzugehen. „Wir setzen natürlich auf die Vorbildfunktion der Gemeinden und die potentiellen Energiewirte„, so Stefan Neiber vom Landratsamt Berchtesgadener Land. In das Projekt integriert werden sollen neben der Biomassegruppe der Landkreisagenda auch die Landwirtschafts– und Forstämter. Aber nicht nur die Information, sondern vor allem auch die konkrete Umsetzung von Biomasseprojekten soll begleitet werden.
Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro, das die Initiative mit dem Agenda–Wirtschaftspreis im letzten Jahr erhalten hat, bildet eine optimale Teilfinanzierung der Projekte. Insgesamt weisen die neuen Themen ein Gesamtbudget von rund 65.000 Euro auf, die aus Eigenmittel der Vereine, über die Handwerker und Sponsoren aufgebracht werden.