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30 Jahre Ökosoziales Weltbild

27.09.2006

Der Naturschutzbund als Wegbereiter zum Global Marshall Plan – Univ.–Prof. Moser präsentiert Grazer Manifest als zukunftsträchtige Brücke zwischen Österreichischem Naturschutzbund und Ökosozialem Forum

Der Österreichische Naturschutzbund veranstaltet gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum Wien und dem Ökosozialen Forum Anfang Oktober 2006 Uhr im Naturhistorischen Museum Wien, eine Festveranstaltung zum Thema „30 Jahre Ökosoziales Weltbild – der Naturschutzbund als Wegbereiter zum Global Marshall Plan„. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten des Österreichischen Naturschutzbundes, Prof. Eberhard Stüber, werden Beiträge von Generaldirektor Univ.–Prof. Dr. Bernd Lötsch, Ehrenpräsident Vizekanzler a. D. Josef Riegler und Univ.–Prof. Dr. Anton Moser vorgetragen und diskutiert.
Der österreichische Naturschutzbund hat 1976 mit seinem „Villacher Manifest„ den ökosozialen Weg vorgedacht. Inhalt war eine ökologische Orientierung der Landwirtschaft, wie sie von Bernd Lötsch, damals als Biologe aktiver Vordenker der Naturschützer, der sich stets die Natur mit ihren Erfolgsprinzipien zum Vorbild nahm und heute Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien ist, vertreten wurde. Inspiriert von diesen Ideen, hat Josef Riegler die „Ökosoziale Marktwirtschaft„ während der langen Jahre seines politischen Wirkens als Bauernbundobmann, Landesrat der Steiermark, Landwirtschaftsminister, Vizekanzler und zuletzt als Gründer und Präsident des Ökosozialen Forums weiter entwickelt. Nun hat dieses Konzept mit den Aktivitäten des Ökosozialen Forums durch den Global Marshall Plan auch die globale Ebene erreicht.
Aus Anlass der 30–Jahrfeier präsentiert Anton Moser, Univ.–Prof. für Biotechnologie, das „Grazer Manifest zur Natur–Kultur„, das die Brücke zwischen Österreichischem Naturschutzbund und Ökosozialem Forum weiter ausbaut und visionär weitere 30 Jahre in die Zukunft blickt: die „Weisheit der Natur„ mit den Funktionsprinzipien der Evolution und Selbstorganisation weist einen Weg, der die Probleme unserer Welt im Sinne des verborgen liegenden Geistigen in der Natur lösen kann. Damit bekommt die Ökosoziale Marktwirtschaft als neue Dimension ein „wissenschaftlich–weisheitliches„ Fundament.
Mehr dazu: www.oesfo.at
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27.09.2006 | Autor*in: holler
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