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25 Jahre Hainburg – die ökologische Bewegung im Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Klima– und Energiepolitik

16.11.2009

TAGUNG DES UMWELTDACHVERBANDES: 24. November 2009, ab 13 Uhr, Naturhistorisches Museum Wien

© Rehm
© Rehm
Wien– Heuer jährt sich zum 25. Mal die Besetzung der Hainburger Au. Mit der Verhinderung des Kraftwerkes in Hainburg konnte ein einzigartiges Flussauengebiet in Mitteleuropa vor der Zerstörung bewahrt werden. Der Konflikt zwischen Kraftwerksbau und Naturschutz konnte bislang allerdings nicht aufgelöst werden. Zudem entsteht durch die Klimapolitik ein neues Spannungsfeld für den Naturschutz: Der notwendige Ausbau erneuerbarer Energieträger ist nicht immer naturverträglich. Der Umweltdachverband widmet sich mit der Tagung "25 Jahre Hainburg – die ökologische Bewegung im Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Klima– und Energiepolitik. Ist eine naturverträgliche Energiewende bis 2020 möglich?" diesem brennenden Thema.

Inputreferat und Vorträge zu Wind, Wasser und Biomasse

Nach der Begrüßung und dem Inputreferat "Bausteine eines zukunftsfähigen Energiesystems" von Angela Köppl (WIFO) finden ab 14 Uhr Vorträge und kontroversielle Debatten in den Panels Wind, Wasser und Biomasse statt.
Den Anfang macht die Frage "Windenergie: Landschaftsschutz versus sauberer Strom? Dazu werden Roland Kals (OeAV) und Hans Winkelmaier (Energiewerkstatt) referieren.
Danach erörtern Martina Prechtl (Kleinwasserkraft) und Cornelia Maier (Umweltdachverband) das Thema "Wasserkraft: Klimaschutz und Versorgungssicherheit oder Angriff auf die letzten freien Fließgewässer?".
Im Anschluss daran bringen Johannes Frühauf (BirdLife) und Kasimir Nemestothy (LKÖ) ihre Vorträge zum Panel "Biomasse: Essenzieller Beitrag zur Energiewende oder Bedrohung für die Biodiversität?".
Podiumsdiskussion: "Die ökologische Bewegung gestern, heute, morgen: Protest und Idealismus oder Professionalisierung und Pragmatismus?"
Ab 16.30 Uhr geht eine hochkarätige Podiumsdiskussion über die Bühne. Umweltminister Niki Berlakovich, Eva Glawischnig–Piesczek (Grüne), Norbert Hofer (FPÖ), Anna Maria Hochhauser (WKÖ), Herbert Tumpel (AK – angefragt), Bruno Wallnöfer (TIWAG), Gerhard Fallent (ACT), Bernd Lötsch (NHM) und Gerhard Heilingbrunner (Umweltdachverband) werden sich mit dieser Frage auseinander setzen.

Filmtrailer „Hainburg – eine Bewegung setzt sich durch„ gestaltet von der OEKONEWS–Redaktion

Abschließend wartet ab 18.30 Uhr die Filmvorführung des Filmtrailers von
OEKONEWSMEDIA
„Hainburg – eine Bewegung setzt sich durch„
auf die BesucherInnen.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein!
Anmeldeschluss: 19. November 2009.
Einladung zum Download (pdf)
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16.11.2009 | Autor*in: holler
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