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228 GRÜNdungen: Das sind die „Green Tech Startups Austria 2026“

13.03.2026

Die diesjährige Erhebung der „Green Tech Startups Austria 2026“ zählt 228 junge Tech-Unternehmen mit Spezialisierungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.

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Nachhaltigkeit © Alena Koval pexels.com
Graz  -  Das ist ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zu 2025. Die Universitätsstädte Wien, Graz und Leoben führen erneut das Ranking bei den neu hinzugekommenen Startups an. Am wichtigsten für die Startups sind, wie in den Jahren zuvor, Kooperationen mit der Industrie und der Zugang zu Finanzierungen. 

Koordiniert vom Green Tech Valley haben die AplusB Zentren, Austrian Startups, aws, Climate Lab, ECN, EY, Impact Hub Vienna, invest.austria sowie der Klima- und Energiefonds 228 rot-weiß-rote „Green Tech Startups 2026“ identifiziert. Erhoben wurden hier erneut auf Nachhaltigkeitstechnologien spezialisierte Unternehmen, jünger als zehn Jahre. Vor allem altersbedingt schieden 16 Unternehmen aus, 29 neue kamen hinzu. „Das entspricht einem Plus von sechs Prozent im Vergleich zur Vorjahreserhebung mit 215 Startups“, erklärt Green-Tech-Valley-Geschäftsführer Bernhard Puttinger. 


Energy & Digital sind die Top-Bereiche der jungen Green-Tech-Unternehmen
 

Was im direkten Vergleich zum Vorjahr auffällt: „Bei den Neugründungen gab es einen Switch zwischen Digital, nun auf Platz eins mit 35 Prozent, und dem Unternehmensfeld Energy, erstmals auf dem zweiten Rang mit 31 Prozent.“ Die weiteren Bereiche Building (14 Prozent) sowie Circular und Biotech & Food (je zehn Prozent) vervollständigen die Tätigkeitsfelder der neu gegründeten Green-Tech-Unternehmen. 

Technik-Hubs Wien, Graz & Leoben sind die Homebases der Tech-Startups
 

Regional verteilen sich die 29 Green-Tech-Startups auf die Steiermark mit 12 „Neuen“, gefolgt von Wien mit zehn, je zwei stellen Niederösterreich und Kärnten, jeweils einen Neuzugang verbuchen Oberösterreich, Vorarlberg und das Burgenland. Und wie auch in den Jahren zuvor zeigten sich die Regionen rund um die technischen Universitäten Wien, Graz und Leoben als starker Treiber für Green-Tech-Entrepreneurship. „Insbesondere der Raum rund um die Montanuniversität Leoben hat sich hier als Turbo herausgestellt“, so Puttinger, „die Initiative Green Startupmark, die gemeinsam mit dem Zentrum für angewandte Technologien (ZAT) und dem Green KAIT trägt im zweiten Jahr bereits gute Früchte, vier dieser hochspezialisierten jungen Unternehmen sind hier beheimatet.“ 


Kooperationen mit Industrie sind für die „jungen Wilden“ essenziell 

 

Die Bedarfserhebung unter den „jungen Wilden“ zeigt, dass sich diese mit 52 Prozent an erster Stelle Vernetzungen mit Industrie-Partner:innen wünschen, gefolgt von Finanzierungen (24 Prozent). „Im Vergleich zum letzten Jahr zeigt sich hier eine deutliche Verschiebung, weg von reinen Finanzierungsangeboten – 2025 waren es hier noch 46 Prozent – hin zur tatkräftigen Unterstützung“, so Puttinger. Und diese stellen die Partner der Green Tech Startups Austria Erhebung bereit. „Die Startups profitieren damit vom direkten Match-Making mit der Industrie, dem Zugang zu Förderungen bzw. Finanzierungen und Kooperationen aus dem Netzwerk“, erklärt Puttinger. 


Breites Spektrum an nachhaltigen Technologie-Innovationen
 

Was die jungen Green-Tech-Businesses auf der Landscape 2026 auszeichnet, ist die Bandbreite an jungen Ideen. So präsentiert etwa BauBlocks einen wiederverwendbaren All-in-One-Baustein, der alle wesentlichen Wandschichten integriert, während Duramea Wasserstoff-Membrane (MEAs) für Elektrolyseure und Brennstoffzellen liefert. PulpStack wartet mit einer neuartigen 3D-Drucktechnologie, mit der Cellulose erstmals industriell im 3D-Druck eingesetzt werden kann, auf, während HASHLYNK auf intelligente Energieverwertungslösungen, die überschüssige erneuerbare Energie in Rechenleistung und nutzbare Wärme umwandeln, setzt. PureSurf wiederum arbeitet an „grüner“ Chemie und biobasierten Hochleistungstensiden, während Yflavour mittels natürlicher Aromen vegane Alternativen mit „Fleischgeschmack“ verfeinert. Und die bestehenden GreenTech-Startups reüssieren mit ihren High-Tech-Innovationen. Zuletzt beispielsweise Fiber Elements, das aus vulkanischem Basaltgestein Fasern gewinnt und diese zu Bewehrungsstäben oder sogenannten Non-Crimp-Geweben für die Bauindustrie verarbeitet. Eine Leistung, für die erst vor kurzem ein privater Investor mit 2,6 Millionen Euro gewonnen wurde.

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