20% Energieeinsparungen bis 2020
Als wichtigen Schritt zur Bewältigung der enormen energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft stellte die Europäische Kommission vorige Woche ihren Aktionsplan für Energieeffizienz vor. Der Plan enthält ein Paket von Maßnahmen, die ein breites Spektrum kosteneffizienter Initiativen für höhere Energieeffizienz beinhalten, z.B. soll der Energieverbrauch diverser Geräte, der Gebäudebereich, der Verkehr und die Energiegewinnung effizienter werden. Vorgeschlagen werden neue Normen für die Energieeffizienz, die Förderung der Energiedienstleistungen und gezielte Finanzierungsmechanismen zur Förderung energieeffizienter Erzeugnisse. Die Kommission will außerdem einen „Konvent„ einrichten, der Bürgermeister der 20–30 fortschrittlichsten Städte in Europa zusammenbringt, um auch hier gemeinsam etwas zu bewegen.
Energiekommissar Piebalgs erklärte: "Wir verschwenden mindestens 20% unserer Energie. Durch Energieeinsparung bekämpfen wir den Klimawandel und wirken dem steigenden Energieverbrauch sowie der Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen entgegen. Eine effiziente Energienutzung ist für Europa von grundlegender Bedeutung: Wenn wir jetzt entsprechende Maßnahmen ergreifen, können wir die direkten Kosten unseres Energieverbrauchs bis 2020 jährlich um über 100 Milliarden € senken. Etwa 780 Mio. t CO2–Emissionen könnten so jährlich vermieden werden."
Der Aktionsplan soll innerhalb der nächsten sechs Jahre umgesetzt werden. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Mindestnormen für Energieeffizienz bei einem breiten Spektrum von Geräten (von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Klimaanlagen bis zu industriellen Pumpen und Lüftungsanlagen) sowie für Gebäude und Energiedienstleistungen. In Kombination mit Leistungseinstufungen und Kennzeichnungssystemen sind Mindestanforderungen ein wirksames Instrument, nicht energieeffiziente Erzeugnisse vom Markt zu entfernen, die Verbraucher über die effizientesten Erzeugnisse zu informieren und den Markt so zu verändern, dass mehr auf Energieeffizienz geachtet wird. Mindestleistungsanforderungen an neue bzw. renovierte Gebäude sollen erstellt werden, und Gebäude mit extrem niedrigem Energieverbrauch (Passivhäuser) sollen ebenfalls gefördert werden.
Der Aktionsplan hebt außerdem das beträchtliche Potenzial zur Verringerung der Energieverluste bei der Stromgewinnung, –übertragung und –verteilung hervor. Es werden gezielte Instrumente vorgeschlagen, um die Effizienz sowohl der neuen als auch der bereits vorhandenen Kapazitäten für die Energiegewinnung verbessern und die Übertragungs– und Verteilungsverluste reduzieren zu können.
Auch ein Maßnahmenpaket für eine größere Energieeffizienz im Verkehrsbereich ist vorgesehen. Darin wird erläutert, dass Energieeinsparungen durch größere Effizienz der Pkw–Kraftstoffe, die Entwicklung des Marktes für umweltfreundlichere Fahrzeuge, einen angemessenen Reifendruck und die Verbesserung der Effizienz der städtischen Verkehrssysteme, der Luftfahrt, der Schifffahrt und des Eisenbahnverkehrs möglich sind. Auch auf die Bedeutung eines veränderten Mobilitätsverhaltens wird hingewiesen.
In dem Plan werden außerdem Preissignale verlangt, die zur Verbesserung der Energieeffizienz und der wirtschaftlichen Gesamteffizienz von zentraler Bedeutung sind. Mit zusätzlichen Vorschlägen – z.B. Bildungs– und Ausbildungsmaßnahmen – wird das Ziel verfolgt, das Bewusstsein für Energie zu stärken. Schließlich wird auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, das Thema Energieeffizienz auf globaler Ebene im Rahmen internationaler Partnerschaften zu behandeln.
Der Aktionsplan für Energieeffizienz soll, wenn er vollständig umgesetzt ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union und den Lebensstandard ihrer Bürger verbessern. Auch das Beschäftigungspotential kann damit gesteigert werden. Für den einzelnen Bürger werden kleine Veränderungen beim Energieverbrauch finanzielle Einsparungen und eine gesündere Umwelt bedeuten.
Weitere Einzelheiten zum Aktionsplan finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/energy/action_plan_energy_efficiency/index_en.htm
Energiekommissar Piebalgs erklärte: "Wir verschwenden mindestens 20% unserer Energie. Durch Energieeinsparung bekämpfen wir den Klimawandel und wirken dem steigenden Energieverbrauch sowie der Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen entgegen. Eine effiziente Energienutzung ist für Europa von grundlegender Bedeutung: Wenn wir jetzt entsprechende Maßnahmen ergreifen, können wir die direkten Kosten unseres Energieverbrauchs bis 2020 jährlich um über 100 Milliarden € senken. Etwa 780 Mio. t CO2–Emissionen könnten so jährlich vermieden werden."
Der Aktionsplan soll innerhalb der nächsten sechs Jahre umgesetzt werden. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Mindestnormen für Energieeffizienz bei einem breiten Spektrum von Geräten (von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Klimaanlagen bis zu industriellen Pumpen und Lüftungsanlagen) sowie für Gebäude und Energiedienstleistungen. In Kombination mit Leistungseinstufungen und Kennzeichnungssystemen sind Mindestanforderungen ein wirksames Instrument, nicht energieeffiziente Erzeugnisse vom Markt zu entfernen, die Verbraucher über die effizientesten Erzeugnisse zu informieren und den Markt so zu verändern, dass mehr auf Energieeffizienz geachtet wird. Mindestleistungsanforderungen an neue bzw. renovierte Gebäude sollen erstellt werden, und Gebäude mit extrem niedrigem Energieverbrauch (Passivhäuser) sollen ebenfalls gefördert werden.
Der Aktionsplan hebt außerdem das beträchtliche Potenzial zur Verringerung der Energieverluste bei der Stromgewinnung, –übertragung und –verteilung hervor. Es werden gezielte Instrumente vorgeschlagen, um die Effizienz sowohl der neuen als auch der bereits vorhandenen Kapazitäten für die Energiegewinnung verbessern und die Übertragungs– und Verteilungsverluste reduzieren zu können.
Auch ein Maßnahmenpaket für eine größere Energieeffizienz im Verkehrsbereich ist vorgesehen. Darin wird erläutert, dass Energieeinsparungen durch größere Effizienz der Pkw–Kraftstoffe, die Entwicklung des Marktes für umweltfreundlichere Fahrzeuge, einen angemessenen Reifendruck und die Verbesserung der Effizienz der städtischen Verkehrssysteme, der Luftfahrt, der Schifffahrt und des Eisenbahnverkehrs möglich sind. Auch auf die Bedeutung eines veränderten Mobilitätsverhaltens wird hingewiesen.
In dem Plan werden außerdem Preissignale verlangt, die zur Verbesserung der Energieeffizienz und der wirtschaftlichen Gesamteffizienz von zentraler Bedeutung sind. Mit zusätzlichen Vorschlägen – z.B. Bildungs– und Ausbildungsmaßnahmen – wird das Ziel verfolgt, das Bewusstsein für Energie zu stärken. Schließlich wird auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, das Thema Energieeffizienz auf globaler Ebene im Rahmen internationaler Partnerschaften zu behandeln.
Der Aktionsplan für Energieeffizienz soll, wenn er vollständig umgesetzt ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union und den Lebensstandard ihrer Bürger verbessern. Auch das Beschäftigungspotential kann damit gesteigert werden. Für den einzelnen Bürger werden kleine Veränderungen beim Energieverbrauch finanzielle Einsparungen und eine gesündere Umwelt bedeuten.
Weitere Einzelheiten zum Aktionsplan finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/energy/action_plan_energy_efficiency/index_en.htm