2. Teil der Serie: 25 Gründe gegen das Privatauto
6. Saurer Regen und Waldsterben bzw. Gebäudefraß
Aus den Auspuffen der Autos kommen nicht nur Treibhausgase wie das CO2, das selbst kein direkter Schadstoff ist (es kommt ohnehin in der Atmosphäre vor), sondern auch Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx), die, mit Wasser vermischt, Säuren bilden und den Regen sauer werden lassen. Der tötet den Wald, aber auch Wiesen und Seen. In den Städten frisst er an Gebäuden und Denkmälern.
7. Bodennahes Ozon („Sommersmog„) und Asthma
Gemeinsam mit den Stickoxiden sind die Kohlenwasserstoffe, die ebenfalls den Auspuffen entströmen, Vorläufersubstanzen für bodennahes Ozon, das sehr aggressiv ist (es wirkt oxidierend) und unter anderem alle Schleimhäute angreift. In den Städten der Industrienationen leiden bis zu 15% aller Kinder an chronischem Asthma. In Salzburg sind es 3 beispielsweise 8%. Von den übrigen Atemwegserkrankungen, von Husten bis Bronchitis, ist die Bevölkerung flächendeckend betroffen. Man könnte mit Augenbrennen und sonstigen „kleineren„ Beeinträchtigungen der Gesundheit eine lange Liste erstellen. Die sonst recht ausgeprägte Sorge um die Kleinen kommt beim Thema Auto nicht zum Zug.
8. Krebserregende Schadstoffe
Es seien nur zwei „prominente„ Krebserreger im Benzinabgas genannt: Kohlenmonoxid und Benzol. Sie gehören zu einer Summe von „Umweltgiften„, die zusammen das Krebsrisiko bei den Menschen in den Industrienationen deutlich erhöhen.
9. Noch mal 2400 Tote pro Jahr
Nach neuesten Zahlen der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, sterben in Österreich jährlich 2400 Menschen, also mehr als doppelte so viele, wie auf dem Schlachtfeld Straße umkommen, durch verkehrsbedingte Luftschadstoffe. Wie soll man dass nennen. 2400–fache fahrlässige Tötung?
10. Schwermetalle
Blei, Zink, Kadmium, … alles, was die Natur nicht begehrt, beschert ihr jeder Autofahrer bei jeder Autofahrt. Schwermetalle sind hochgiftig, aber unvermeidlich, wenn man „freie Fahrt„ für sich in Anspruch nimmt.