2 Millionen Euro für nachhaltige und elektrifizierte Marinas in Friaul-Julisch Venetien
Das erste umgesetzte Projekt in Portopiccolo verbindet Schnellladen für Elektroboote mit E-Mobilität an Land.
Mit dem Förderprogramm in Höhe von 2 Millionen Euro will die italienische Region Friaul-Julisch Venetien Innovation, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung in ihren Marinas und Hafenanlagen vorantreiben. Unterstützt werden Betreiber, die in moderne Infrastruktur und nachhaltige Dienstleistungen investieren. Ziel ist es, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten und die Dekarbonisierung des maritimen Sektors zu beschleunigen.
Als erstes Projekt wurde Portopiccolo umgesetzt. Die Marina verfügt nun über einen 75-kW-Schnelllader von Aqua superPower für Elektroboote sowie zwei 22-kW-Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Damit entsteht ein integriertes Ladeangebot für nachhaltige Mobilität auf dem Wasser und an Land.
Das Projekt zeigt, wie sich Marinas zu ganzheitlich elektrifizierten Destinationen entwickeln können, an denen Gäste und Bootseigner ihre gesamte Mobilitätskette elektrisch gestalten können. Das Fördermodell soll als Vorbild für weitere Projekte in Friaul-Julisch Venetien und anderen italienischen Regionen dienen.
„Portopiccolo ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie öffentliche Förderung Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur ermöglichen kann“, betont Michele Bolpagni von Aqua superPower. Auch Port-Direktor Alberto Leghissa sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt: Die Elektrifizierung werde mit den richtigen Rahmenbedingungen einfacher umsetzbar und könne künftig auf weitere Marinas ausgeweitet werden.