2,3 Mio. Euro für Biomasseprojekte in Niederösterreich
Mit den 2,3 Mio Euro aus Landesmitteln und den Förderungen von Bund und EU werden Investitionen von mehr als 27 Millionen Euro ausgelöst. Unterstützung erhalten mehrere größere Projekte in Mistelbach, Bad Vöslau, Klosterneuburg, Ybbs und Zwettl sowie eine Reihe kleinerer Vorhaben in allen Landesteilen.
In Mistelbach werden 415 öffentliche Gebäude, Wohnbauten, Einfamilienhäuser, Schulen, Gewerbebetriebe und das Landes-Pflege- und Pensionistenheim an das Fernwärmenetz angeschlossen, in Bad Vöslau sind es 300 Objekte und in Zwettl 55. In Münchendorf wird eine landwirtschaftliche Gärtnerei durch ein Biodiesel-Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt. In Ybbs an der Donau wird aus Biomasse Strom und Wärme produziert.
Die Mittel für die Biomasse-Fernwärmeprojekte werden aus dem Biomasse-Förderungsfonds zur Verfügung gestellt. Der vor zwei Jahren eingerichtete Fonds ist 2003 und 2004 mit insgesamt 9,4 Millionen Euro dotiert. Für Landesrat DI Josef Plank gewährleistet er den weiteren zügigen Ausbau von Wärme aus Biomasse in Niederösterreich: "Unser Ziel ist es, den Einsatz von nachwachsenden erneuerbaren Rohstoffen weiter zu forcieren, das vorhandene Potenzial weiter auszuschöpfen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, erhalten die Wertschöpfung für die Regionen bzw. den ländlichen Raum und sichern den Landwirten ein zusätzliches Einkommen. Rund 40.000 niederösterreichische Bauern sind auch Waldbesitzer. Derzeit sind bereits etwa 3.000 Bauern Rohstoff-Zulieferer."
Mit den bewilligten Projekten erhöhte sich die Zahl der Biomasse-Fernheizwerke in Niederösterreich auf knapp 200. Das 200. Heizwerk wird voraussichtlich offiziell im Februar eröffnet werden.
Weitere Informationen:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit
und Pressedienst
Tel.: +43/2742/9005-12 172
In Mistelbach werden 415 öffentliche Gebäude, Wohnbauten, Einfamilienhäuser, Schulen, Gewerbebetriebe und das Landes-Pflege- und Pensionistenheim an das Fernwärmenetz angeschlossen, in Bad Vöslau sind es 300 Objekte und in Zwettl 55. In Münchendorf wird eine landwirtschaftliche Gärtnerei durch ein Biodiesel-Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt. In Ybbs an der Donau wird aus Biomasse Strom und Wärme produziert.
Die Mittel für die Biomasse-Fernwärmeprojekte werden aus dem Biomasse-Förderungsfonds zur Verfügung gestellt. Der vor zwei Jahren eingerichtete Fonds ist 2003 und 2004 mit insgesamt 9,4 Millionen Euro dotiert. Für Landesrat DI Josef Plank gewährleistet er den weiteren zügigen Ausbau von Wärme aus Biomasse in Niederösterreich: "Unser Ziel ist es, den Einsatz von nachwachsenden erneuerbaren Rohstoffen weiter zu forcieren, das vorhandene Potenzial weiter auszuschöpfen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, erhalten die Wertschöpfung für die Regionen bzw. den ländlichen Raum und sichern den Landwirten ein zusätzliches Einkommen. Rund 40.000 niederösterreichische Bauern sind auch Waldbesitzer. Derzeit sind bereits etwa 3.000 Bauern Rohstoff-Zulieferer."
Mit den bewilligten Projekten erhöhte sich die Zahl der Biomasse-Fernheizwerke in Niederösterreich auf knapp 200. Das 200. Heizwerk wird voraussichtlich offiziell im Februar eröffnet werden.
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Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit
und Pressedienst
Tel.: +43/2742/9005-12 172
Falsche Hackgutlagerung
Die Hackgutlagerung für das 2003 neuerrichtete Heizwerk in Waidhofen an der Thaya sorgt für Diskussionen. In Nord-Südrichtung und ohne Verplankung errichtet, liegt das biologische Heizmaterial für das Biomasseheizwerk praktisch fast ungeschützt im Freien. Nasses Hackgut und eine durchgehende Schneedecke auf dem Hackschnitzelhaufen sorgen nicht nur für Verwunderung bei Biomasseprofis, sondern reduzieren auch den Wert des Heizmaterials drastisch.
Schade, dass positive und wegweisende Projekte leider immer wieder große Mängel im Detail aufweisen. Dass trockenes Holz besser brennt als nasses ist aber sicher kein Geheimnis, meint oekonews.
Schade, dass positive und wegweisende Projekte leider immer wieder große Mängel im Detail aufweisen. Dass trockenes Holz besser brennt als nasses ist aber sicher kein Geheimnis, meint oekonews.