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1000 Papierkraniche zum Fukushima–Gedenktag

12.03.2023

PLAGE–Aktivist*innen falten zum 12. Fukushimatag 1 000 Papierkraniche und halten eine Gedenkminute ab, um auf die Probleme durch Atomenergienutzung hinzuweisen.

© PLAGE
© PLAGE
Ihre Bedenken werden der japanischen Regierung durch deren Botschaft in Österreich übermittelt. Peter Machart, Obmann der PLAGE, sagt: „Die Behälter sind voll! Die aktuelle Planung der japanischen Regierung ist es ab April 40 Jahre lang rund 500 000 Liter radioaktive Abwässer täglich in den Pazifik zu leiten. Diese werden zwar mit immensem finanziellen und technischen Aufwand vorgereinigt und enthalten laut Betreiber nur mehr geringe Konzentrationen radioaktiven Materials. Es zeigt aber einmal mehr, dass die Nutzung von Atomenergie weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar ist.“
Rund 60 Stunden lang haben Aktivist*innen der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE) im Vorfeld 1 000 Papierkraniche gefaltet, um ein stilles Zeichen gegen den atomaren Wahnsinn zu setzen.
Papierkraniche sind in Japan ein Symbol für Gesundheit und langes Leben. #
Durch dieses Zeichen gedenkt die PLAGE einerseits den Opfern des verheerenden Tsunamis, der Auslöser für die Reaktorkatastrophe in Fukushima war, andererseits verbinden sie damit den Wunsch an die Betroffenen des Atomunfalls von gesundheitlichen Folgewirkungen verschont zu bleiben. Von den damals rund 120 000 Evakuierten durften bis heute knapp 40 000 nicht in Ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Die geplante Verklappung der radioaktiven Abwässer ist notwendig geworden, da die seit zwölf Jahren zur Kühlung des havarierten Reaktors erforderlichen Wassermassen aufgrund der enthalten radioaktiven Partikel gelagert werden müssen. Diese großflächige Deponierung am AKW–Gelände gerät nun an Ihre Grenzen.
Trotz Verdünnung der gereinigten radioaktiven Abwässer durch vergleichsweise langsames Einleiten in den Pazifischen Ozean kann eine Schädigung der Tier– und Pflanzenwelt und selbst eine Anreicherung in der Nahrungskette nicht ausgeschlossen werden. Bedenken der lokalen Bevölkerung und Fischerei werden kleingeredet.
„Japan als technologisch sehr fortschrittliches Land könnte den bescheidenen Atomstromanteil von etwa 7 Prozent wohl auch mit Erneuerbaren Energieformen wie Geothermie, Wind– und Solarenergie leicht decken. Als Anrainerstaat des pazifischen Feuerrings kann eine erdbebenbedingte Katastrophe wie in Fukushima durch direkte oder indirekte Einwirkung (Tsunami) trotz aller technischen Maßnahmen wohl nie ganz ausgeschlossen werden.“, meint Machart.
In einem Protestbrief an die japanische Botschaft in Wien teilt die Plage der japanischen Regierung ihre Bedenken und Vorschläge mit. Zur weiteren Unterstützung wird auch auf die gerade fertig gestellte japanische Version eines mehrfach ausgezeichneten, dreiminütigen PLAGE–Kurzvideos, das sich filmisch mit den apokalyptischen Folgen von Atomenergie auseinandersetzt und Alternativen aufzeigt, an die Botschaft übermittelt.
Das Video auf deutsch:
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12.03.2023 | Autor*in: holler
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