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10 Jahre ABOL: Biodiversität im Fokus

24.02.2025

„Tage der Biodiversität“ vom 25.–28. Februar 2025

ABOL.jpg
Insekten hinterlassen beim Besuch auf Pflanzen genetische Spuren. So werden im ABOL-Projekt Gemona+ Pflanzenbesucher durch Abwaschen der DNA nachgewiesen. © Bettina Thalinger
Wien – Die Initiative ABOL (Austrian Barcode of Life) widmet sich seit zehn Jahren der Erfassung der rund 75.000 in Österreich lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Koordiniert vom Naturhistorischen Museum Wien (NHM) , vernetzt ABOL über 20 wissenschaftliche Institutionen und zahlreiche Vereine. Zum Jubiläum gestaltet ABOL die „ Tage der Biodiversität 2025 “ mit, die vom 26. bis 28. Februar an der Universität für Bodenkultur stattfinden. Die Eröffnung erfolgt am 25. Februar im NHM Wien.

Artenvielfalt dokumentieren – Biodiversitätsziele erreichen

„Angesichts des Artensterbens ist die Erfassung und Analyse der Biodiversität wichtiger denn je“, betont Dr. Katrin Vohland , Generaldirektorin des NHM Wien. „ABOL hat sich zur zentralen Plattform für Biodiversitätsdaten in Österreich entwickelt und trägt zur Erreichung der Biodiversitätsziele bei.“

DNA-Barcoding spielt dabei eine Schlüsselrolle: Die Methode nutzt genetische Marker zur Identifikation von Arten und speist diese Informationen in die internationale Referenzdatenbank BOLD (Barcode of Life Database) ein. „Bereits ein Drittel der österreichischen Arten ist erfasst – ein wichtiger Schritt für Forschung und Artenschutz“, erklärt Nikolaus Szucsich , ABOL-Koordinator am NHM Wien.
 

Von der Forschung zur Praxis

ABOL-Projekte liefern Antworten auf gesellschaftsrelevante Fragen:
🔹 Wie beeinflussen Klimawandel und Landnutzung die Artenvielfalt?
🔹 Welche Schädlinge gefährden Bäume?
🔹 Wie steht es um die Wasserqualität von Flüssen und Seen?

„Innerhalb von 22 Jahren wurden bereits 400.000 Arten weltweit durch DNA-Barcodes erfasst – ein Fünftel aller beschriebenen Spezies“, ergänzt Elisabeth Haring , Leiterin der Zentralen Forschungslaboratorien und ABOL-Initiative am NHM Wien.

Dank der Verbindung von Naturhistorischen Sammlungen und modernen genetischen Analysen leistet ABOL einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität – in Österreich und darüber hinaus.

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