1.000 Delegierte aus mehr als 140 Ländern für Ausbau der "Erneuerbaren"
Am Freitag haben Regierungsvertreterinnen und -vertreter aus 154 Ländern die Politische Deklaration der" renewables 2004" angenommen, in der die gemeinsamen politischen Ziele zur Stärkung der Rolle erneuerbarer Energien definiert werden.
Im Internationalen Aktionsprogramm haben sich Regierungen, internationale Organisationen und Stakeholder zu einer Fülle von Aktivitäten verpflichtet, die den Ausbau erneuerbarer Energien zum Ziel haben. Bislang sind 165 dieser auf freiwilliger Basis entstandenen Maßnahmen betätigt, zahlreiche weitere Eingänge werden zurzeit geprüft.
Die Politikempfehlungen geben viele praxisnahe Hinweise, wie die Marktentwicklung für Erneuerbare Energien in Nord und Süd stärker vorangetrieben werden kann.
Im Internationalen Aktionsprogramm haben sich Regierungen, internationale Organisationen und Stakeholder zu einer Fülle von Aktivitäten verpflichtet, die den Ausbau erneuerbarer Energien zum Ziel haben. Bislang sind 165 dieser auf freiwilliger Basis entstandenen Maßnahmen betätigt, zahlreiche weitere Eingänge werden zurzeit geprüft.
Die Politikempfehlungen geben viele praxisnahe Hinweise, wie die Marktentwicklung für Erneuerbare Energien in Nord und Süd stärker vorangetrieben werden kann.
Internationales Agieren ist gefordert - IRENA kommt
Auch österreichische Vertreter waren natürlich dabei. Im Rahmen der Plenarsitzung "Policies for Renewable Energy Market Development" betonte der Energiesprecher der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Abg. zum Nationalrat Martin Preineder, dass es notwendig sei, die Interessen der Ökoenergieerzeuger international abzustimmen. Um den aus Sicht von Umwelt und lokaler Ökonomie dringend erforderlichen weiteren Ausbau von Ökoenergie voran zu treiben, ist weltweiter Lobbyismus gegen die Interessen der Fossilenergiegewinner notwendig. "Was möglicherweise kurzfristig teurer scheint, hilft uns, langfristig ökologisch und auch wirtschaftlich zu überleben", so Preineder in seinem Diskussionbeitrag vor etwa 300 Parlamentariern aus vielen Ländern.
In der Resolution des Parlamentarierforums wurde empfohlen, eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) einzurichten. Diese Organisation soll als Internationale Regierungsorganisation gegründet werden. Vordringliche Aufgaben werden internationaler Informationaustausch und Kommunikation über erneuerbare Energien, sowie Unterstützung von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sein.
Im Lichte der jüngsten Diskussionen und Probleme mit fossilen Energieträgern ist zu erwarten, dass sich auch die wirtschaftlichen Aspekte bei Einsatz erneuerbarer Energieformen zukünftig noch positiver als bisher darstellen lassen.
In der Resolution des Parlamentarierforums wurde empfohlen, eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) einzurichten. Diese Organisation soll als Internationale Regierungsorganisation gegründet werden. Vordringliche Aufgaben werden internationaler Informationaustausch und Kommunikation über erneuerbare Energien, sowie Unterstützung von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sein.
Im Lichte der jüngsten Diskussionen und Probleme mit fossilen Energieträgern ist zu erwarten, dass sich auch die wirtschaftlichen Aspekte bei Einsatz erneuerbarer Energieformen zukünftig noch positiver als bisher darstellen lassen.